Hessenvokalquartett begeisterte Zuhörer in der Gensunger Museumsscheune

O du fröhliche von A bis Z

Einstimmung auf Advent und Weihnachten: Das Hessenvokalquartett mit Uwe Henkhaus, Theresa Valenca, Regina Fuchs und Bernd Geiler (von links), präsentierte in Gensungen zu jedem Buchstaben des Alphabets weihnachtliche Geschichten und Lieder. Foto:  Schaake

Gensungen. Vorweihnachtliche Stimmung in der Gensunger Museumsscheune: Das Hessenvokalquartett unter der Leitung von Uwe Henkhaus (Marburg) hat am Samstagabend die Zuhörer begeistert. Es war ein in dieser Form einmaliges Konzert. Zu jedem Buchstaben des ABC präsentierten Uwe Henkhaus, Bernd Geiler, Regina Fuchs und Theresia Valenza - beide in der evangelischen Marburger Tracht - Lieder und weihnachtliche Geschichten.

Zwischen Advent, Baby und Christenwelt, zwischen Zweigen vom Haselstrauch, Hirten, dem Kind zu Bethlehem und der Geburtskirche Jesu, zwischen dem Klassiker O du fröhliche, Plätzchen und Rentier bis hin zu Schwibbbogen, Tannenbaum, Väterchen Frost, Weihnachtsmann und Yorkshire-Pudding stimmte das seit 1980 bestehende Quartett auf Advent und Weihnachten ein.

Musikalische Reise

Zwischen Fröhlichem und Besinnlichem gab es auch was zum Lachen: Die nicht endende Installation von Lichterketten bringt ein Kohlekraftwerk zur Explosion.

„Lasst uns zum Fest gehen“, lautete eine der Zugaben. Ein spanisches Lied, das die musikalische Reise in viele Länder der Erde beendete.

„Das Hessenvokalquartett trat nun zum siebenten Mal bei uns auf, und das Konzert war jedes Jahr ausverkauft“, freut sich Sänger über jedesmal 90 Zuhörer. Mehr passen nicht in die Museumsscheune, aber gerade das macht die gemütliche Atmosphäre aus. Die herrschte in der Pause, nach und vor dem Konzert auch im festlich geschmückten Innenhof des beliebten Museums.

Weihnachten sei auch Heimat, und das Museum beschreibe eine historische Heimat, sagte Bürgermeister Volker Steinmetz. Es sei nicht selbstverständlich, dass mit diesem Konzert emotionale Heimat geboten werde.

„Es war sehr schön“, verabschiedeten sich viele Besucher und trugen sich sogleich in eine Liste ein. Damit steht für Kurt Sänger, der sich bei den Künstlern mit dem Zweiklang alte Wurst und Böddiger Berg bedankte, fest: Dieses Konzert wird es auch am zweiten Adventswochenende 2012 geben. Artikel unten

Von Manfred Schaake

Quelle: HNA

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