Feuerwehr musste ausrücken

Sauna-Brand beendet feuchtfröhliche Fronleichnamsparty

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in abruptes Ende hat in der Nacht zu Donnerstag eine Fete von 50 jungen Menschen in Melsungen gefunden. Die Jugendlichen wollten den Fronleichnamstag und die Abwesenheit der Eltern nutzen und im Garten eines Wohnhauses feiern. Doch dann stand plötzlich die hauseigene Sauna in Flammen.

Melsungen. Ein abruptes Ende hat in der Nacht zu Donnerstag eine Fete von 50 jungen Menschen in Melsungen gefunden. Die Jugendlichen wollten den Fronleichnamstag und die Abwesenheit der Eltern nutzen und im Garten eines Wohnhauses feiern. Doch dann stand plötzlich die hauseigene Sauna in Flammen.

Ihre Rucksäcke und Jacken legten die Feiernden vor der Feier in der nicht benutzten Sauna ab. Ein Gast schaltete dann, vermutlich aus Versehen oder durch Verwechseln von Sauna- mit Lichtschalter, die Sauna an. Die Lavasteine erhitzten sich stark,  die abgelegten Gegenstände gerieten in Brand. Gegen 1.35 Uhr am frühen Donnerstagmorgen schlugen dann plötzlich Flammen aus der Sauna, und dicker Rauch drang aus dem Raum.

Offenbar geistesgegenwärtig löschten die jungen Leute die Flammen mit Wasser aus einem auf dem Freisitz stehenden aufblasbaren Pool. Doch dicke, schwarze Rauchwolken behinderten diese Löscharbeiten. 

Einsatz im Hessenwinkel: Hier war eine Sauna in Brand geraten.

Als wenige Minuten nach der Alarmierung die Freiwillige Feuerwehr Melsungen, unter der Leitung von Wehrführer Lothar Schäfer, mit 23 Einsatzkräften und fünf Fahrzeugen am Brandort im Hessenwinkel eintraf, waren die Flammen erloschen. Allerdings befanden sich überall in den Gepäck- und Bekleidungsstücken noch Glutnester, und es rauchte weiter stark. Der betroffene Raum konnte nur mit Atemschutzgeräten betreten werden. Die Feuerwehrleute löschten die Glutnester und transportierten die teilweise noch brennenden Taschen und Rucksäcke ins Freie, wo sie endgültig gelöscht wurden. Mit der Wärmebildkamera untersuchten die Spezialisten alle betroffenen Gebäudeteile auf Glutnester und bliesen mit dem Hochdrucklüfter den restlichen Rauch aus dem Gebäude.

Die Polizei schätzt den entstandenen Schaden an der Sauna und dem betroffenen Raum auf etwa 12.000 Euro. Zusätzlich entstand erheblicher Schaden an Handys und Kleidung, die durch die Hitze beschädigt oder zerstört wurden. Bei dem Brand war eine solche Hitze entstanden, dass auf einem der Sauna gegenüberliegenden Schrank Plastikflaschen und Folien geschmolzen waren. Verletzte gab es bei dem Brand nicht. (zot)

Quelle: HNA

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