Fulminante Rock-Show

Eine Tribute-Show als Open-Air-Veranstaltung: Das Musical „The Wall“ ist an Pink Floyds gleichnamiges Meisterwerk angelehnt und will die Hits der legendären Rockband von einer anderen Seite präsentieren. Foto: privat

Das Musical „The Wall" kommt im Sommer mit Orchester nach Schwalmstadt

Schwalmstadt. Pink Floyd´s legendäre Show „The Wall“ wird in Schwalmstadt aufgeführt. Performed wird die Tribute-Show von einer exzellenten Band mit großem Orchester und Chor. Die monumentale Inszenierung wird als Open-Air-Veranstaltung auf dem Paradeplatz in Ziegenhain am Freitag, 5. August, um 19 Uhr aufgeführt.

Vorverkauf beginnt

Die Veranstaltung ist größtenteils bestuhlt. Zuschauer haben die Wahl zwischen drei unterschiedlichen Sitzplatzkategorien sowie dem Stehplatz. Die Preisspanne der Eintrittskarten reicht von 27,50 bis 48,50 Euro. Beim Onlineverkauf können noch Gebühren anfallen. Regional sind Vorverkaufsstellen bei der Schwalm Touristik und dem Bürgerbüro eingerichtet. Zudem können die Tickets auch online bestellt werden und zwar über den HNA-Ticketservice (www.tickets.hna.de), www.schwalmticket.de oder www.adticket.de.

Eine Erfolgsgeschichte

Die Geschichte dieser Unternehmung reicht bis in die 70er-Jahre zurück. Der Kopf von Pink Floyd, Roger Waters, müde und ausgelaugt vom Touren, machte sich ans Werk, eine musikalische Reise in sein eigenes Ich zu unternehmen. Es entstand das Werk The Wall, das meistverkaufte Doppelalbum aller Zeiten. 30 Millionen verkaufte Exemplare weltweit. Mit Songs die bis heute als Klassiker der Rockmusik gelten wie „Mother“, „Comfortably Numb“ und natürlich „Another Brick In The Wall pt 2“, das zur Hymne einer ganzen Schülergeneration wurde.

Es folgten weltweit Konzerte, eine Filmadaption mit Bob Geldorf und 1990 das legendäre Konzert in Berlin anlässlich des Falls der Berliner Mauer mit einem internationalen Staraufgebot wie Cyndi Lauper, Bryan Adams und den Scorpions.

Besondere Inszenierung

Auf den Tag genau 25 Jahre später machte sich eine Gruppe Profimusiker aus Bayern ans Werk um die Musik von The Wall auf die Bühne der Regensburger Schlossfestspiele zu bringen. Mit einem Streichorchester, einer Zehn-Mann Band, Percussion und einem Kinderchor gelang es ihnen, vor ausverkauftem Haus die Musik von The Wall von einer neuen Seite zu präsentieren.

Keine Kopie

Ohne den Versuch zu unternehmen, die gigantische Multimedia Show des Originals zu kopieren, sei es gelungen, durch eine intensive Auseinandersetzung mit der Musik von Pink Floyd das Publikum auf ihre Seite zu ziehen.

Gerade die unprätentiöse Darbietung entwickelt eine eigene Kraft: Auf der Bühne nur die Crème de la Crème bayerischer Musiker und Sänger, verstärkt von opulentem Licht und exzellentem Sound. „Der neue Tag“ schrieb: „Fürstlich, fetzig, fulminant: Ihre Interpretation von Pink Floyds The Wall – meisterhaft!“ (dag)

Quelle: HNA

Kommentare