Chor Nucando gab zwei Konzerte in Treysa

Funk und Schlager in neuem Gewand

Waren zu Gast beim Weihnachtskonzert des Chores Nucando: Carina Kranz und Armin Honisch. Foto: Rose

Treysa. „Santa Baby“ – unter diesem Motto standen gleich zwei Weihnachtskonzerte des Chores Nucando am Samstag- und Sonntagabend in der Hospitalskapelle in Treysa: Vor ausverkauftem Haus stimmten die Sänger des Ziegenhainer Chores unter Leitung von Steffen Dittmar auf den Advent ein.

Gäste waren außerdem Armin Honisch und Carina Kranz. Im vergangenen Jahr hatten beide den Chor zu ihrem Konzert in der Nikolaikirche zur Unterstützung eingeladen – jetzt revanchierte sich die Gruppe mit einer Gegeneinladung.

Die Mischung aus weihnachtlichen Klängen, Schlagern und Funk-Nummern kam beim Publikum hervorragend an. Eröffnet wurde die Klangreise mit einem schwedischen Text, ursprünglich gesungen von „The real group“. Mit „Shepherds Run“ kam besinnliche Stimmung auf. Der Chor empfahl „Folgen wir den Hirten“. Um eine extravagante Wunschliste – witzig in Szene gesetzt – ging es im Klassiker „Santa Baby“. Und richtig warm ums Herz wurde es den Zuhörern bei „This little light of mine“.

Das Genre wechselten die Gäste: Mit Peter Alexanders „Der kleine Trommler“ erweckten sich den Klassiker zu neuem Leben. Den Titelsong aus dem Film „Drei Nüsse für Aschenbrödel“ trugen Honisch und Cranz in einem bewegenden Duett vor.

„Wie viel Farben hat die Welt?“ fragte die junge Sängerin Finja Hertel, unterstützt von Achim Grebe am Klavier. Dorothea Grebe lockte am Saxophon die Gäste nach der Pause wieder zurück in die Kapelle. Thomas Saiz und Steffen Dittmar unterstützten Armin Honisch bei einem Titel von Udo Jürgens – als Rhythmusgruppe. Carina Kranz bewies beim Abba-Song „Thank you for the music“ ihr stimmgewaltiges Timbre, das sie wohl dosiert einsetzte.

Klänge Südafrikas

Dann kehrten die Gastgeber zurück. Klänge aus Südafrika lenkten die Zuhörer in den zweiten Konzertteil. Auf eine gefühlvolle Gospelballade folgte eine Funknummer, der Chorleiter animierte das Publikum zum Mitschnippen. Und das hatte dabei riesigen Spaß. In „Run to you“ schlug der Chor leisere Töne an. Und aus Disneys „Toy Story“ erklärten sie „Du hast einen Freund in mir“.

Dass der Chor ebenfalls viele Freunde hat, bewies der anschließende, minutenlange Applaus. Das fulminante Finale gestalteten Gastgeber und Gäste mit John Miles „Music was my first love“. (zsr)

Quelle: HNA

Kommentare