Gemeinsames Projekt von fünf Jugendpflegen aus dem Schwalm-Eder-Kreis

So funktioniert die Demokratie

Teilnehmer und Referenten: von links Maysoon Kheir, Robert Heymell und die Jugendpfleger Stefan Klode (Wabern), Christoph Gottmann (Neukirchen), Daniela Krug (Willingshausen), Michael Schott (Schwalmstadt) und Daniel Helwig (Schrecksbach). Foto: Privat

Schwalmstadt. Mit Spielen und Diskussionen zu den Themen Toleranz und Demokratie beteiligten sich 25 Kinder und Jugendliche an einer bundesweiten Aktion. Die Teilnehmer kamen aus Neukirchen, Schrecksbach, Schwalmstadt, Willingshausen und Wabern.

„Wir für Demokratie – Tag und Nacht der Toleranz“ war der Titel der Veranstaltung. Ausgangspunkt war das Jugendzentrum Die Burg in Schwalmstadt.

Dort trafen sich die Teilnehmer zur „Juz-Challenge“ unter der Überschrift „Schlag’ den Jugendpfleger“.

In fünf Teams traten sie in den Disziplinen Kicker, Billard, Darts, Vier gewinnt, Tischtennis und einem Demokratie-Quiz gegen ihren jeweiligen Jugendpfleger an.

Die gesammelten Demokratie- und Toleranzpunkte flossen in die Wertung ein, bei der nicht nur die spielerische Leistung, sondern besonders ein positives Sozialverhalten, ein tolerantes Miteinander von Kindern und Jugendlichen unterschiedlicher Herkunft sowie das Demokratieverständnis eine Rolle spielten.

Maysoon Kheir aus Israel (Praktikantin Jugendpflege Willingshausen) und Robert Heymell aus Neuseeland (Praktikant Jugendpflege Wabern) stellten ihre Lebensgeschichten vor. Dabei ging es vor allem um die Frage, welche demokratischen Beteiligungsmöglichkeiten sie in ihren Schulen hatten. Darüber wurde auch diskutiert.

Ein Vergleich mit Deutschland habe ergeben, dass es für Kinder und Jugendliche viele Möglichkeiten, sich an der Demokratie aktiv zu beteiligen. (red)

Quelle: HNA

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