Welferöder Jugend will die Kirmes nach 14 Jahren wiederbeleben

Fuseleulen legen los

Die Burschenschaft Welferode: Am nächsten Wochenende soll kräftig gefeiert werden. Foto: privat

Welferode. Nach 14 Jahren wird vom 24. bis 26. Mai auf dem Welferöder Festplatz erstmals wieder Kirmes gefeiert.

Es war im Oktober 2010, als sich eine Handvoll junger Welferöder dazu entschloss, die lange Zeit inaktive Burschenschaft zu neuem Leben zu erwecken. Ganz der Tradition folgend, nannten sie sich „Fuseleulen Welferode“. Den Ursprung des Namens kennt heute keiner mehr genau.

Schon kurz nach der Neugründung fanden sich weitere Interessierte, sodass die Fusel-eulen mittlerweile auf nahezu jeder Veranstaltung der näheren Umgebung gut vertreten sind. Mit ihren gelben T-Shirts fallen sie sofort ins Auge.

In den vergangenen beiden Jahren richteten sie jeweils das Fuselfest auf dem Festplatz aus. Die Resonanz der Gäste war durchweg positiv, und es mehrten sich die Stimmen, die nach einer Kirmes fragten.

Jetzt haben sich mittlerweile 30 junge Leute zusammengefunden – angesichts des kleinen Dorfes eine beachtliche Zahl, findet Kirmesmutter Nina Jäger. Deshalb will die Burschenschaft die organisatorische Herausforderung annehmen und nach 14 Jahren wieder eine Kirmes in Welferode feiern.

Public Viewing im Festzelt

Nach über neun Monaten Planung startet die Burschenschaft nun am Freitag, 24. Mai, mit dem traditionellen Ausgraben der Kirmes. Danach wird mit der Band Tequilas im Festzelt gefeiert. Am Samstag ziehen die Fuseleulen ab 9 Uhr gemeinsam mit den Silberberg-Musikanten durchs Dorf und spielen den Welferödern deren Wunschlieder. Im Anschluss an das Public Viewing des Champions-League-Finales zwischen Dortmund und München sorgen am Abend No Limit für Stimmung.

Am Sonntag folgt auf den Zeltgottesdienst um 10 Uhr ein Frühschoppen, anschließend startet der große Fest-umzug ab 13.30 Uhr durchs Dorf.

Danach gibt es Kaffee und Kuchen, und zu guter Letzt wird noch die Kirmesfahne, die von Leonie Weichsel liebevoll gestaltet wurde, versteigert. (ula)

Quelle: HNA

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