Fusion der Kirchenkreisämter beschlossen

Fritzlar/Homberg. Mit nur einer Gegenstimme verabschiedete die Kreissynode Fritzlar am Samstag die Satzung für den Zweckverband, der den Zusammenschluss der Kirchenkreisämter Fritzlar und Homberg regelt. Auch in Homberg wurde zeitgleich für die Fusion gestimmt.

Damit ist die Zusammenlegung der beiden Kirchenkreise zu einem gemeinsamen einen Schritt näher gerückt.

Gleichzeitig legten der Dekan Prof. Dr. Helmut Umbach und Präses Harald Kaiser die Finanzierung vor. Auch diese wurde einstimmig beschlossen. In den neuen Vorstand des Zweckverbandes "Kirchenkreisamt für die Kirchenkreis Fritzlar und Homberg" wurden Bürgermeister Karl-Wilhelm Lange, Rechtsanwalt Roland Hoyer und Pfarrerin Birgit Nocht aus Lohne gewählt.

Rentamt in Homberg

Interessant bleibt jedoch die Standortfrage. Der Vizepräsident der Landeskirche Dr. Volker Knöppel erklärte hierzu, dass die Verantwortlichen sich für eine Mischlösung entschieden hätten. Das heißt, es werde kein alleiniges Zentrum geben. Während das Dekanat weiter in Fritzlar bleiben soll, sei für das gemeinsame Rentamt ein Standort in Homberg gefunden. Das ehemalige Finanzamt in Homberg (Sandweg 1) könne für 50.000 Euro im Jahr gemietet werden und biete noch Erweiterungsmöglichkeiten, falls der Kirchenkreis Melsungen sich auch zu einer Fusion durchringen könne.

Der Fritzlarer Architekt Christian Gerlach wurde mit der baufachlichen Beratung beauftragt. Er versicherte, dass um das ehemalige Finanzamt genügend Parkplätze vorhanden seien, dass es genügend Büro- und Versammlungsräume gebe und sogar im Kellergeschoss ein Archiv eingerichtet werden könne. Allerdings bestehe noch ein Sanierungsstau, der vom Eigentümer behoben werden müsse.

Nach den Berichten stimmten die Synoden für die Satzung für den neuen Zweckverband. Das neue Kirchenkreisamt wird den Namen "Kirchenkreisamt für die Kirchenkreise Fritzlar und Homberg" tragen.

Die Fusion der beiden Kirchenkreisämter ist ein weiterer Schritt auf dem Weg zur Fusion der beiden Kirchenkreise, die für das Jahr 2014 geplant ist. (zeb/red)

Quelle: HNA

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