Conny Haag päppelt kleinen Feldhasen auf

Futter und Liebe für Langohr Lilly

Fütterung per Spritze: Conny Haag und Feldhase Lilly. Foto: zih

Dörnberg. Beim Bestellen seiner Wiese entdeckte Anfang April der 63-jährige Dörnberger Nebenerwerbslandwirt Hans Jürgen Ringk einen verwaisten kleinen Feldhasen und rettete ihn im letzten Moment vor den scharfen Zinken seiner Egge. Er brachte das nur 180 Gramm wiegende Mini-Langohr seiner Lebensgefährtin Conny Haag mit nach Hause.

Die Tiernärrin blieb von den Warnungen von Freunden, dass man ein solch kleines Wildtier nicht aufpäppeln kann, unbeeindruckt. In einer Katzenbox zieht sie Lilly, wie sie ihr Findelkind nennt, groß, fütterte die Häsin jeden Tag mit flüssiger Nahrung mit Hilfe einer Spritze. Inzwischen hat Lilly schon ein stattliches Gewicht von 1200 Gramm, frisst auch schon feste Nahrung. Haag: „Als Braten soll Lilly auf gar keinen Fall enden. Ich möchte das Tier eigentlich wieder auswildern. Ob der jetzt an Menschen gewöhnte Hase da eine Überlebenschance hat, weiß ich aber nicht.“

Vielleicht sollte die Tierliehaberin die Empfehlung eines Försters beherzigen, der auf HNA-Nachfrage den Rat gab, sie solle versuchen, Lilly in einem Tiergehege oder Streichelzoo unterzubringen. (zih)

Quelle: HNA

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