Wellness-Paradies: Entgegnung zur CDU-Stellungnahme

FWG: Ausschreibung würde Geld sparen

Frielendorf. Es sei günstiger, einmal 60 000 Euro Ausschreibungskosten für einen neuen Betreiber auszugeben, als jährlich bis zu 80 000 Euro Betriebskosten aus der Gemeindekasse zu zahlen, heißt es in einer Entgegnung der FWG-Fraktion Frielendorf.

Zur Stellungnahme von CDU-Vorsitzendem Rainer Sander in der HNA erklärt der FWG-Fraktionsvorsitzende Eckhard Schmid-Pfähler, dass sich die FWG Frielendorf „nicht nur im Umfeld von Wahlen, sondern generell seit Beginn der Planung des Wellness-Paradieses 2004 kritisch mit dem Projekt auseinander setzt“. Und weiter: „Die Befürworter und insbesondere Bürgermeister Fey haben seit sechs Jahren Planung, Bau und Betrieb des Wellness-Paradieses keines ihrer Versprechen halten können.“ Die Kosten seien von 3,85 Millionen Euro auf über 6,5 Millionen Euro „emporgeschnellt“, der Anteil der Gemeinde sei zu hundert Prozent schuldenfinanziert. Fehlentwicklungen und -planungen bedeuteten eine erhebliche Belastung. Nach Auffassung der Freien Wähler darf es nicht dabei bleiben, dass Frielendorf „nicht nur für die Investitionskosten, den Schuldendienst und die Instandhaltung, sondern auch noch für die Betriebskosten aufkommt“. Dies sei nicht als Dauerlösung gedacht gewesen, doch nach dem Motto „Augen zu und durch wird die Gemeinde Frielendorf immer tiefer in die Vorgänge am Silbersee hineingezogen, obwohl das nicht zu ihren Aufgaben gehört“.

In der jüngsten Gemeindevertetersitzung wollte die FWG erreichen, dass die Gemeinde bald als Betreiber aussteigt, die beiden anderen Fraktionen stimmten geschlossen dagegen. (aqu)

Quelle: HNA

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