Fraktion bedauert, dass die Stelle des Stadtmanagers nicht vom Verein G.u.T. getragen wird

FWG: Tourismus nicht politisieren

Schwalmstadt. Zur Einstellung des neuen Stadtmanagers Schwalmstadt hat die Vorsitzende der FWG-Fraktion, Christel Bald, eine Stellungnahme an unsere Zeitung gesandt, da ihr Beitrag dazu im HNA-Bericht nicht berücksichtigt worden sei.

Die FWG-Fraktion bedaure, dass sich in der jüngsten Stadtverordnetensitzung SPD und Bündnis 90/Grüne mit der Forderung durchgesetzt hätten, die Stelle bei der Stadt anzusiedeln und auf zwei Jahre zu befristen. Die Begründung dafür sei gewesen, dass dies die Kontrolle durch Magistrat und Stadtverordnetenversammlung sichere, das entspreche auch der finanziellen Verantwortung seitens der Stadt.

Dazu die Stellungnahme: „Wir von der FWG-Fraktion hoffen, dass hier der Tourismus nicht politisiert wird und zu viele Mitbestimmer hat.“ Deren Sachgebiete könnten eher verwaltungstechnischer Art sein. Die FWG meint: „Zur Kontrollfunktion in der Schwalmtouristik haben wir im Stadtparlament auch die letzten zehn Jahre nichts zu beschließen gehabt. Wir sollten uns freuen, dass sich G.u.T. (neuer Verein Gewerbe und Tourismus) gegründet hat und Verantwortung übernehmen will. „Wir hoffen, dass der Begriff Stadtmarketing in Zukunft nicht missbraucht wird, um nur Promotion und Events zu veranstalten“, es gehe auch um Wirtschaftsunternehmen, die einen Standort suchen und in Schwalmstadt Arbeitsplätze schaffen könnten.

Große Bedenken hat die FWG, dass die Befristung des Vertrags gute Bewerber abstoßen könnte. Es gelte eine „Herkulesaufgabe“ zu bewältigen, was nach zwei Jahren womöglich noch nicht zu beurteilen sei. Für ein erfolgreiches Stadtmarketing bedürfe es eines Klimawandels. (aqu)

Quelle: HNA

Kommentare