Melsunger Turn- und Sportfreunde spielten für das Hessische Landesturnfest

Sie gaben den Stab weiter

Sie spielten mit fürs Landesturnfest: 30 Melsunger Turnfreunde leisteten am Samstag ihren Beitrag zur Übergabe des symbolischen Staffelstabes. Im Vordergrund von links Marc Schlotzhauer, Gaia Cimaglia sowie Antonie und Jonas Krohn. Foto: Berger

MELSUNGEN. Sie sind sportlich und äußerst geschickt. Nur deshalb konnten die Turnfreunde aus Melsungen und Umgebung in der Sporthalle der Christian-Bitter-Schule am Samstag ihren Teil zum Hessischen Landesturnfest beitragen.

Das soll im kommenden Jahr in Friedberg stattfinden, mit einer großangelegten Aktion rührt der Hessische Turnverband die Werbetrommel für das Ereignis schon jetzt.

„Das Landesturnfest wird alle vier Jahre veranstaltet“, sagte Öffentlichkeitsreferentin Bettina Homburg vom Hessischen Turnverband. „Vor drei Jahren war es in Baunatal, und 2012 ist Friedberg der Austragungsort.“

Nun befördern Turnfreunde aus ganz Hessen unter dem Motto „Hessen TOURner“ einen symbolischen Staffelstab von Baunatal nach Friedberg. In jeweils acht Städten von Baunatal über Melsungen, Bad Hersfeld, Alsfeld, Stadtallendorf, Gießen und Butzbach bis nach Friedberg macht ein Team des Hessischen Turnverbandes Station und lobt kniffelige Spiele aus.

Die Turn- und Sportfreunde der jeweiligen Orte sind eingeladen, die sportlichen Aufgaben zu erledigen. Schaffen sie es, gibt es zur Belohnung den symbolischen Staffelstab.

Die Melsunger haben es geschafft. Etwa 30 turnbegeisterte Melsunger lösten zahlreiche Sport-Aufgaben, zum Beispiel Handstand, Salto, Akrobatik und Ausdauer-Seilspringen.

Jahrestag der Turnbewegung

Für jede athletische Übung bekamen sie eine gewisse Anzahl Dominosteine, und mit denen musste eine große 200 aufgebaut werden. „Die 200 ist auch symbolisch“, sagte Thomas Szameitpreuksch vom Hessischen Turnverband, „denn dieses Jahr feiern wir außerdem den 200. Jahrestag der Turnbewegung.“ Die Turner aus der Bartenwetzerstadt trugen ihren Teil zum Landesturnfest bei. So beispielsweise die fünfjährige Antonie Krohn aus Melsungen. Das Mädchen lieferte gleich mehrere Handstände nacheinander ab und zeigte den Erwachsenen, was eine Harke ist. „Das ist gar nicht schwer“, sagte sie.

Turnprofi Marc Schlotzhauer aus Kassel punktete mit zehn Salti rückwärts, die er aus dem Stand zum besten gab. Bettina Homburg: „Das Staffelholz ist geholt und wird nun nach Bad Hersfeld weitergetragen.“ (zbg)

Quelle: HNA

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