In Fritzlar-Homberg betrug die Arbeitslosenquote im November 5,3 Prozent

Ein ganz normaler Monat

Fritzlar-Homberg. 2318 Menschen waren im November in der Region arbeitslos, das sind 52 mehr als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote im Bezirk der Arbeitsagentur Fritzlar betrug so 5,3 Prozent (5,2 Prozent im Oktober).

Alles ganz normal für einen November, sagt Martin Büscher, Leiter der Agentur in Fritzlar. Der Anstieg sei ganz typisch für den Herbst. Da das Wetter im November milde war, sei der Trend sehr moderat ausgefallen. Das könne sich mit dem aktuellen Winterwetter im Dezember ändern.

Büscher rechnet damit, dass Mitte und Ende Dezember viele Saisonarbeiter nicht mehr beschäftigt sein werden. Die befürchteten Entlassungen, etwa bei der Zeitarbeitsfirma von SMA, habe es bisher nicht gegeben.

Bei den jüngeren Arbeitslosen (November: 215; Oktober: 222) habe sich wie in fast allen Bereichen wenig verändert. Gut sieht allerdings die Zahl der Langzeitarbeitslosen im Vergleich zum November des Vorjahres aus. Sie sank von 771 auf 665. Im November wurden von Arbeitgebern etwas mehr freie Stellen gemeldet als im Monat zuvor. Besonders in kaufmännischen Berufen, in Spedition und Transport, in sozialen Berufen sowie im Hotel- und Gaststättengewerbe gebe es Angebote, sagte Büscher.

Ruhig und unspektakulär könnte man also die Entwicklung am Arbeitsmarkt beschreiben. Nicht ganz, widerspricht der Agenturleiter: „Spektakulär ist trotz allem die Quote.“ Er meint das mit Blick auf die vergangenen Jahr. Seit 1991 habe es keine bessere Novemberquote gegeben. Trotz aller Unkenrufe seien die Zahlen statistisch durchaus vergleichbar. (ode)

Quelle: HNA

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