DLRG-Ortsgruppe Neustadt veranstaltete 24-Stunden-Schwimmen im Hallenbad

Ein ganzer Tag im Wasser

Schwammen im ersten Durchlauf gemeinsam 3650 Meter: Die Gruppe Zwei, (von links) mit Michael Nees (17), Lea Schenk (11), Anne Sack (18), Celine Huber (10), Sofia Schmittdiel (17) und Peter Todtenbier, technischer Leiter der DLRG-Ortsgruppe Neustadt. Foto: Heist

Mengsberg. Sportlich engagiert und hoch motiviert präsentierten sich am Wochenende 24 Rettungsschwimmer beim 24-Stunden-Schwimmen der DLRG-Ortsgruppe Neustadt im Mengsberger Hallenbad.

Von Freitag- bis Samstagnachmittag gaben die Rettungsschwimmer im Alter von zehn bis 43 Jahren ihr Bestes für die Kinder- und Jugendschwimmausbildung. Unterstützt wurden sie dabei von Neustädter Sponsoren.

„Wir peilen zwischen 90 und 100 Kilometer an. In den vergangenen Jahren sind wir auch schon mal 105 Kilometer geschwommen“, erklärte Sven Haude, DLRG-Vorsitzender aus Neustadt. Der Erlös werde in diesem Jahr in Schwimmbretter, Schwimmhilfen, Flossen und andere Gegenstände für die Kinder- und Jugendschwimmausbildung investiert.

Die DLRG-Schwimmer traten auf ihrer Bahn in altersübergreifenden Gruppen von sechs Personen an und schwammen abwechselnd 50 Meter. Nach einer Stunde wurden sie von der nächsten Gruppe abgelöst. Nach einer dreistündigen Pause traten die einzelnen Gruppen wieder an.

„In jeder Gruppe sind ein bis zwei Schwimmer, die zum ersten Mal mit dabei sind“, berichtete Peter Todtenbier, technischer Leiter der DLRG aus Neustadt.

Kräfte gleichmäßig verteilen

Gerade im Hinblick auf die späteren Stunden müssten die Kräfte gleichmäßig verteilt werden. Man achte auch darauf, dass alle Teilnehmer nach dem Schwimmen duschten, sich ausreichend ausruhten und genügend Essen und Trinken zu sich nähmen.

Unter den Neulingen befand sich auch Eric Rambow aus Speckswinkel. „Ich freue mich am meisten auf die Übernachtung. Wir haben Schlafmatten oder Feldbetten und schlafen, wenn nötig im Flur“, sagte der Zwölfjährige.

„Eine Schlafphase höchstens haben die meisten Schwimmer, vielleicht auch zwei. Vor Mitternacht legt sich aber wohl keiner hin. Die Motivation steigt dann wieder, wenn die Sonne aufgeht“, erklärte Todtenbier. (zhk)

Quelle: HNA

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