Offenbar sind Krafstoffdämpfe ausgetreten

Entwarnung nach Gasalarm an Fritzlarer Tankstelle

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Hartmut Hucke mit Gasmessgerät

Fritzlar. Starker Gasgeruch in einer Fritzlarer Tankstelle. Dieser Alarm ging am Freitagvormittag bei der Fritzlarer Feuerwehr ein. Die Brandbekämpfer rückten sofort zu der Tankstelle am Wildunger Kreuz aus. Inzwischen ist der Alarm aber wieder aufgehoben.

Eine Mitarbeiterin hatte in einem Nebenraum des Verkaufsbereiches den Geruch festgestellt und sofort Alarm geschlagen. Die Feuerwehrleute mussten mit großer Vorsicht vorgehen, erläuterte Stadtbrandinspektor Hartmut Hucke, der den Einsatz leitete. So durften in dem Raum keine Geräte eingesetzt werden, die eine Gasexplosion hätten aulösen können.

Dazu zählen zum Beispiel Funkgeräte und Mobiltelefone. Auch das Betätigen des Lichtschalters wird in einem Raum voller Gas zur Gefahr. In dem kleinen Zimmer ist zudem eine Gastherme installiert, die mit einer Flamme arbeitet. Die Messung mit einem Spezialgerät ergab jedoch keine erhöhte Gaskonzentration. Es handelte sich vielmehr um Kraftstoffdämpfe, die aus einem alten, unterirdischen Tank austraten. Dieser sei vor einiger Zeit mit einem Schaum abgedichtet worden, erfuhr Hucke.

Durch die anhaltende Kälte könnte der Schaum porös geworden sein. Es wurde ein Servicetechniker angefordert, der den Schacht mit Sand auffüllen ließ. Die Polizei hatte sofort nach der Alarmmeldung die Sperrung veranlasst, die jetzt wieder aufgehoben ist. Die Fritzlarer Feuerwehr war mit elf Männern und Frauen im Einsatz an der Tankstelle. (ode)

Quelle: HNA

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