Der Tag des Offenen Denkmals bietet Einblicke in das 19. Jahrhundert und mehr

Zu Gast in der Geschichte

Blicke in die Geschichte: Im Landkreis sind zum Tag des Offenen Denkmals unter anderem (von links) die Felsburg, die Kapelle Schönberg und das Hochzeitshaus zu sehen. Archivfotos: Schaake/Quehl/Dellit 

Schwalm-Eder. Ein breites Spektrum an Denkmälern ist am Sonntag, 11. September, im Schwalm-Eder-Kreis zu besichtigen. Der Tag des Offenen Denkmals findet bundesweit statt, und auch im Landkreis wird viel geboten.

„Realismus, Romantik, Revolution – das 19. Jahrhundert“, lautet das Motto des Tages. Allerdings umfassen die Denkmäler der Region einen viel weiteren historischen Zeitraum.

In die Zeit der Romantik führen eine Ausstellung und ein Liederabend im Fritzlarer Ursulinenkloster, die sich um Bettina von Arnim drehen, die in Fritzlar die Schule besucht hatte.

Die Kulturinitiative Altes Pfarrhaus in Homberg-Wernswig stellt in einer szenischen Lesung in der Pfarrscheune 1713 Georg Werth vor, der ursprünglich von der Romantik geprägt war und später als Journalist für die Revolution eintrat.

Das alte Gaswerk in Homberg ist ein Zeugnis der Industrialisierung um die Jahrhundertwende. In Melsungen werden die Errungenschaften des 19. Jahrhunderts in Stadtführungen vorgestellt. In Frielendorf-Spieskappel ist ein Privathaus aus dem Jahre 1843 zu besichtigen, in dem auf traditionelle Art und Weise Papier verarbeitet und hergestellt wird. Geöffnet sind auch zahlreiche Baudenkmäler wie die Felsburg in Felsberg, die historische Kapelle Schönberg in der Schwalm, das Hochzeitshaus in Fritzlar und das Jesberger Maximiliansschlösschen. (ode) ARTIKEL UNTEN

Quelle: HNA

Kommentare