Schüler der Herwig-Blankertz-Schule wechselten vom Klassenraum in den Forst

Zum Gatterbau in die Natur

Fachlehrer Horst Fröhlich (von links), Förster Uwe Huber, die Schüler Nicolaj Nozdrin, Artur Teteruk, Markus Hanakam und Sozialpädagogin Elke Reppnow.

Zierenberg. Eine Woche lang haben fünf Schüler der Herwig-Blankertz-Schule den Klassenraum gegen das Forstbetriebsgebäude in Oelshausen getauscht.

Hochsitze bauen

Unter Leitung des Fachlehrers Horst Fröhlich, der Sozialpädagogin Elke Reppnow und des hessischen Forstbeamten Uwe Huber, lernen die Jugendlichen, die ihren Hauptschulabschluss machen, das Arbeiten in der Natur kennen. Die Schüler deren Fachrichtung eigentlich in den Metallberufen liegt, lernen hier das Bauen von Holzhochsitzen, Wildschutzgattern und das naturschutzgerechte Pflanzen von Bäumen.

Zudem soll durch das Arbeiten unter den Jugendlichen ein Gemeinschaftsgefühl entstehen, dass sie motiviert, ihren Tagesablauf selbst zu organisieren, indem sie pünklich, verlässlich und kontinuierlich arbeiten.

Elke Reppnow unterstützt die Jugendlichen mit ihrer pädagogischen Arbeit und begleitet sie in Einzelgesprächen, bei familären Problemen oder Zukunftsängsten. 2013 läuft dieses Projekt, das vom europäischen Sozialfond finaziert wird aus. Obwohl die Zusammenarbeit zwischen dem Forsthaus Wolfhagen und der Herwig-Blankertz-Schule von beiden Seiten als sinnvoll und positiv bezeichnet wird. (rax)

Quelle: HNA

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