Fest für Haus Frielendorf

Gebäude aus dem 19. Jahrhundert wird im Marburger Stadtwald aufgebaut

Baufortschritt: Die Teilnehmenden der Jugendbauhütte Hessen-Marburg feiern mit Bürgermeister Dr. Franz Kahle Richtfest des „Hauses Frielendorf“ im Freizeitgelände Marburger Stadtwald.

Frielendorf/Marburg. Das „Haus Frielendorf“ von 1844 ist eine Schenkung des Freilichtmuseums Hessenpark, die das zerlegte Fachwerkgebäude aus ihren Beständen der Universitätsstadt Marburg überlassen hat (wir berichteten).

22 junge Menschen aus dem Freiwilligen Sozialen Jahr in der Denkmalpflege feierten kürzlich gemeinsam mit Bürgermeister Dr. Franz Kahle und Mitarbeitern der Jugendförderung Marburg zum Richtfest ihres Hauses.

In mehreren Praxisseminaren ersteht das alte Fachwerkgebäude neu und die Jugendförderung kann zukünftig das ehemalige Museumsgut als Gruppenraum und Werkzeuglager nutzen.

Freiwilliges Jahr

Die jungen Menschen, die derzeit das „Haus Frielendorf“ im Freizeitgelände Stadtwald wieder aufstellen, engagieren sich im Rahmen ihres Freiwilligen Sozialen Jahres in der Denkmalpflege in der Jugendbauhütte Hessen-Marburg. Die Jugendbauhütten sind ein Projekt der Deutschen Stiftung Denkmalschutz in Trägerschaft der Internationalen Jugendgemeinschaftsdienste. Als Jugendbauhütte Romrod wurde das Freiwillige Soziale Jahr in der Denkmalpflege in Hessen etabliert. Mittlerweile hat sich der organisatorische Schwerpunkt verlagert. Seit September 2013 heißt die Jugendbauhütte Hessen-Marburg. So ist das Richtfest des „Hauses Frielendorf“ auch eine Würdigung der gelungenen Kooperation von Universitätsstadt Marburg und Jugendbauhütte Hessen-Marburg, heißt es in der Pressemitteilung.

Bürgermeister Dr. Franz Kahle freute sich darüber, dass nun auf dem Stadtwaldgelände ein weiteres Haus entsteht, das für die Kinder- und Jugendarbeit auf dem Gelände genutzt werden kann.

Eine Premiere

Dr. Petra Naumann vom Freilichtmuseum Hessenpark betonte, dass nun erstmals ein Haus aus dem Bestand des Museums den Hessenpark wieder verlassen hat, um an anderem Ort genutzt zu werden. „Dass das Haus aus Frielendorf nun in Marburg eine Zukunft hat und als Lernobjekt für historischen Fachwerkbau dient, ist ein Glücksfall.“ (syg)

Quelle: HNA

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