Bereich Zierenberger-/Schulstraße wird verändert

Gefahrenstelle soll entschärft werden

Mit-Macher: Gerd Appel, Josef Sprenger sowie Norbert Brede (von links) vom Ortsbeirat und AK Dorferneuerung Burghasungen wollen mit weiteren Mitstreitern den innerörtlichen Verkehrsgefahrenbereich Zierenberger-/Schulstraße entschärfen. Foto:  zih

Burghasungen. Seit vielen Jahren brennt den Verantwortlichen in Burghasungen ein Gefahrenbereich unter den Nägeln. Es geht um die beidseitig von der dort gesplitteten Kreisstraße Zierenberger Straße eingefasste kleine Grünfläche, wo früher das E.on-Stromhäuschen stand - mit insgesamt fünf verschiedenen anderen Straßeneinmündungen.

Dieser Bereich ist stark frequentiert, nicht nur vom Durchgangsverkehr, sondern vor allem auch durch Eltern, die ihre Kinder in den nahegelegenen Kindergarten an der Schulstraße bringen und abholen. Zierenbergs Erster Stadtrat Gerd Appel und Ur- Burghasunger: „Wenn in diesem Bereich Fahrzeuge parken und der Verkehr rollt, gibt es dort keine Ausweichmöglichkeiten für Fußgänger, da in der unteren ausgebauten Zierenberger- und auch Schulstraße keine Bürgersteige vorhanden sind.“

Gefahrenpotenzial

Jung und Alt könnten diesen Bereich nur auf der Straße passieren, was das eigentliche Gefahrenpotenzial sei. Jetzt haben in Absprache mit der Stadt Zierenberg der Burghasunger Ortsbeirat und der Arbeitskreis Dorferneuerung Nägel mit Köpfen gemacht. Die dort nicht zufriedenstellende Verkehrssituation wird entschärft. Im unteren Bereich der Grünfläche soll auf die gesamte Länge ein 1,50 Meter breiter Bürgersteig gebaut werden.

Zudem soll rund um den dort gepflanzten Eichenbaum eine Sandsteinmauer mit Sitzflächen sowie ein „Parkplatz“ für Kinderwagen entstehen. Die Kosten für das Material, das von der Stadt Zierenberg zur Verfügung gestellt wird, schätzt Gerd Appel auf rund 4000 Euro. Die handwerklichen Arbeiten für alle Gewerke wollen Mitglieder des Ortsbeirates sowie des Arbeitskreises Dorferneuerung durch Eigenleistungen erbringen. Bevor diese Maßnahmen aber in Angriff genommen werden, die bis Mai 2011 abgeschlossen sein sollen, will E.on die noch im Boden der Grünfläche vorhandenen Stromleitungen zurückbauen beziehungsweise verlegen. (zih)

Quelle: HNA

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