Burschenschaft setzt sich mit Plakaten gegen Schlägereien auf Festen ein

Gegen Gewalt auf Kirmessen

Gewalt geht nicht: Die Burschenschaft Seigertshausen will zusätzlich ein Banner mit dem Logo im Festzelt aufhängen. Foto: privat/nh

Seigertshausen. Die Kirmes in Seigertshausen soll gewaltfrei bleiben, dafür setzt sich die Burschenschaft ein.

„Natürlich wissen wir, dass es auf Kirmessen schon immer Auseinandersetzungen gegeben hat, aber in den letzten Jahren hat es vermehrt rechtsextrem motivierte Gewalt gegeben und die gilt es fernzuhalten“, erklärt Kevin Frisch von der Burschenschaft. Die Zunahme der Schlägereien sowie der politische Hintergrund der Auseinandersetzungen schadeten dem Bild der Kirmessen. Die Veranstalter hätten außerdem mehr Stress beim Planen der Festtage.

Die Initiative „Gewalt geht nicht“ aus Homberg habe es sich zur Aufgabe gemacht, gegen die Gewalt auf den Festen vorzugehen. Die Burschenschaft Seigertshausen wolle die Initiative unterstützen und habe deshalb das Logo auf ihr Kirmesplakat übernommen. (sal)

Quelle: HNA

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