Grüne fordern mehr Aufwand in Kläranlagen

Gegen Phosphor

Schwalm-Eder. In die fließenden Gewässer im Schwalm-Eder-Kreis soll weniger Phosphor kommen. Das fordert die Kreistagsfraktion der Grünen.

„Hohe Einträge von Phosphor in die Fließgewässer bewirken in den Flüssen infolge starker Düngung ein hohes Algenwachstum, in deren Folge es durch Sauerstoffmangel zu Schädigungen der Kleintiere und Fische kommen kann“, sagt Andreas Gründel von der Kreistagsfraktion. Die Grünen zitieren die Antwort auf eine Anfrage im hessischen Landtag.

Danach weisen die Kläranlagen in Edermünde-Grifte, in Gudensberg-Maden und in Schwalmstadt-Treysa mit durchschnittlich 1,3 Milligramm Phosphor pro Liter sehr hohe Werte auf. Die Anlage in Borken zeige mit 0,5 mg/Liter, dass es auch besser geht.

Durch geringe technische Veränderungen lasse sich der Phosphorgehalt verringern. Die Kosten dafür seien überschaubar, erklärte Gründel weiter. (ode)

Quelle: HNA

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