BI gegen Rotoren in sensiblen Bereichen

Seit Tagen schon sind die Mitglieder der Bürgerinitiative „Keine Windräder in unseren Wäldern“ in Wolfhagen unterwegs, um Unterschriften zu sammeln. Mindestens von zehn Prozent der Wolfhager Wahlberechtigten brauchen sie ein Autogramm, um die erste große Hürde auf dem Weg zum Bürgerentscheid zu nehmen.

Dass die erforderlichen rund 1000 Unterschriften zusammenkommen werden, daran scheint die BI nicht zu zweifeln. Für kommenden Montag ist bereits der Übergabetermin mit Bürgermeister Reinhard Schaake terminiert.

Wenn es zum Bürgerentscheid kommt, müssen mindestens 25 Prozent der rund 10 000 Wolfhager Wahlberechtigten an die Urne gehen.

Für die Bürgerinitiative macht Dr. Horst Koenies deutlich, dass man keinesfalls die Erzeugung von Windenergie im Wolfhager Land verhindern wolle. Es gehe darum, dass Gebiete, die aus Sicht des Naturschutzes von besonderer Bedeutung sind - wie etwa der bewaldete Rödeser Berg - ausgeklammert bleiben und Rotoren in bereits belasteten Bereichen platziert werden. (nom)

Quelle: HNA

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