8. Eder-Bike-Tour von Erndtebrück am Rothaarsteig bis Felsberg entlang der Eder

Gegen den Wind strampeln

Hier gibt es die begehrten Stempel: Harald Strack aus Gensungen holte sich einen Stempel bei Michaela Hartung und Irmgard Althoff ab. Die beiden hatten am Sonntag nicht allzu viel zu tun.

Fritzlar-Homberg. Mit Gegenwind hatten die Teilnehmer der Eder-Bike-Tour zu kämpfen, die am Sonntag von Felsberg Richtung Edersee unterwegs waren. Bei Böen mit Windstärke fünf fiel manchem Radler das Strampeln schwer.

Wegen des schlechten Wetters nahmen deutlich weniger Freizeitsportler als in den vergangenen Jahren am Radfahr-Aktionstag teil.

Der starke Wind mache das Fahren für Familien mit Kindern zu mühselig, meinte Irmgard Althoff von der Gemeindeverwaltung Wabern, die zusammen mit Kollegin Michaela Hartung am Rathaus-Café die Stempel verteilte. Auf gerade mal 170 Karten drückte sie ihren Stempel. Im vergangenen Jahr waren es 600.

Für die sportlichen Radler dagegen war der Wind kein Thema: „Es ist gerade gut, dass es nicht so heiß ist“, meinte Dunja Holzhausen. So lange es nicht regne, sei das Wetter kein Problem. Sie war mit Ulrich Schlesinger in Mehlen gestartet. Beide fuhren zum ersten Mal bei der Eder-Bike-Tour mit und machten nach 23 Kilometern eine Pause in Wabern. Die Strecke sei landschaftlich sehr schön, die Stände unterwegs nett gemacht, und in Bergheim hätten sie sogar Störche gesehen,.

Für Rolf Langefeld war das Radeln entlang der Eder wenig anstrengend, denn Sohn Tim (12 Jahre), trat mit in die Pedalen. Die beiden waren mit einem Tandem in Edertal-Anraff gestartet: „Das macht total Spaß und wenn die beiden Richtigen da drauf sitzen, geht das auch richtig schnell“, kommentierte der Triathlet.

So wie die beiden nutzten viele die Stempelstelle Wabern für eine Pause mit Verpflegung. Damit den Kindern dabei nicht langweilig wurde, hatte die Jugendpflege eine Hüpfburg aufgebaut. Auch in Fritzlar gab es eine Station.

Mit Zug und Schiff

Viele Teilnehmer fuhren den Radweg nur in eine Richtung und nutzten den Zug oder den Shuttleservice für den Rücktransport. Stündliche Fährverbindungen verbanden die Stationen rund um den Edersee und wer Schloss Waldeck hoch über dem See besichtigen wollte, konnte mit dem Rad in der Seilbahn nach oben schweben.

„Hauptsache, wir gewinnen das Fahrrad“, scherzte Malte Kummer, der mit Kira und Alex Schmidt in Felsberg mit Ziel Hemfurth aufgebrochen war. Denn wer auf seinem Fahrradpass mindestens drei Stempel gesammelt hatte, nimmt an einer Verlosung für sechs Fahrradgutscheine im Wert von je 500 Euro teil. Veranstaltet wurde die Eder-Bike-Tour von den örtlichen Tourismusverbänden. (yma)

Quelle: HNA

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