Homberger Flieger feierten das 80-jährige Bestehen ihres Vereins auf dem Mosenberg

So sehen die Flieger die Welt: Der Blick aus einem der Flugzeuge auf die Kreisstadt Homberg mit Hohenburg und Stadtkirche im Vordergrund. Fotos: Büchling

Homberg. Schon am Morgen herrschte große Betriebsamkeit auf dem Fluggelände am Mosenberg. Fleißige Helfer bereiteten dort das Fest zum 80-jährigen Bestehen des Luftsportvereins Homberg vor.

Dort oben zwischen Homberg und Falkenberg haben die Flieger ihr Zuhause und für den festlichen Anlass zogen sie ihre Schätzchen aus den großen Hallen; Segelflieger, Ultraleichtflugzeuge und Motorsegler wurden mit dem Traktor an den Rand des Fluggeländes gebracht. Dort konnten die Besucher sie bestaunen und begutachten.

Flugleiter Lothar Fritz hat jahrzehntelange Erfahrung mit solchen Veranstaltungen. Er war für die Flugsicherheit der startenden und landenden Maschinen verantwortlich. „Es war schon eine intensive Vorbereitung, etwa seit Januar dieses Jahres, bis wir unsere Flug-Show zusammengestellt hatten“, sagte er.

Viel Bürokratie gehörte auch dazu. So mussten für die Veranstaltung Genehmigungen vom Regierungspräsidium und von der Deutschen Flugsicherung eingeholt werden. Allein diese Genehmigungen umfassen 18 Seiten.

Fotos: Flugtag auf dem Mosenberg

Flugtag auf dem Mosenberg

Jürgen Jähnert, Vorsitzender des Luftsportvereins Homberg, hatte aktive und passive Mitglieder eingebunden, damit der Tag am Wochenende ein Erfolg wurde. „Für uns hat die Sicherheit oberste Priorität“, erläuterte er. Bei der Flugsicherung seien alle Posten doppelt besetzt und die anderen Vereinsmitglieder würden als Bodenpersonal für die Flugzeugeinweisungen und für diverse Stände benötigt.

Die Flugbegeisterten zeigten sich als große Familie, die aus ganz Deutschland in Homberg zusammengekommen war, um den Hombergern ihre Aufwartung zu machen. Allein 15 Ultraleichtflugzeuge, von den Fliegern Kiebitze genannt, hatten aus dem ganzen Land ihren Weg nach Homberg gefunden.

Quelle: HNA

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