Raiffeisenbank Wolfhagen legt die Bilanz für das vergangene Jahr vor

„Es geht kaum besser“

Zufrieden: Lars Neuhof vom Firmenkundengeschäft, Vorstandsmitglied Eckhard Lenz, Michael Feiler von der Vertriebsleitung und Vorstandsmitglied Frank Möller (von links) an einem Solarmodul. In Bereich der erneuerbaren Energien und den erforderlichen Finanzierungen war die Raiffeisenbank im vergangenen Jahr gut im Geschäft. Foto: Welch

Wolfhagen. Strahlende Gesichter beim Vorstand der Raiffeisenbank Wolfhagen. „Es geht kaum besser“, sagt Vorstandsmitglied Frank Möller zum Geschäftsjahr 2010. Sowohl bei den Kundeneinlagen als auch bei den Kundenkrediten verzeichne die Bank Ergebnisse, „die teilweise deutlich über dem Plan liegen“.

„Kreditklemme kein Thema“

Der Jahresüberschuss liege 2010 bei 1,1 Millionen Euro, 2009 waren es etwa 950 000 Euro. „Das Wachstum im Kreditgeschäft 2010 hat die vorausgegangenen Jahre in den Schatten gestellt“, so Möller. Mit einer Steigerung von über zehn Prozent „haben wir unangefochten die größte Wachstumsrate hier in der Region“. Möller: „Das Wort Kreditklemme ist für uns kein Thema.“

Insbesondere Finanzierungen im Bereich der erneuerbaren Energie, beispielsweise der Solarpark in Bad Emstal, seien mit rund zehn Millionen Euro zu Buche geschlagen.

Die Bilanzsumme hat sich den Angaben zufolge auf 272 Millionen Euro erhöht. 2009 lag sie bei knapp 261 Millionen Euro. „Mit 2010 sind wir auch betriebswirtschaftlich sehr zufrieden“, sagt Eckhard Lenz, ebenfalls Vorstandsmitglied.

Ergebnisse dieser Größenordnung brauche die Bank zur Stärkung der Risikovorlage und des Eigenkapitals, um die wachsenden gesetzlichen Anforderungen erfüllen zu können und die Eigenständigkeit zu sichern.

86 Mitarbeiter

Die Raiffeisenbank Wolfhagen, die derzeit 86 Mitarbeiter und sieben Filialen zählt, unterstützte im Vorjahr soziale Projekte und ehernamtliche Vereinsarbeit mit ungefähr 59 000 Euro. (awe)

Quelle: HNA

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