Kindergarten-Kinder als singende Gespenster im Schloss Notenschlüssel

Geisterstunde mit Gesang

Hatten sichtbar Spaß: Die Mädchen und Jungen des Kindergartens Dörnberg bei der Aufführung ihres kleinen Musicals. Foto: zih

Dörnberg. Üblicherweise treiben Gespenster immer in der Geisterstunde nach Mitternacht ihr Unwesen. In der von Helga Waldeck geleiteten Evangelischen Kindertagesstätte Dörnberg sorgten aber schon am Nachmittag in zwei zeitversetzten Aufführungen 70 kleine Gespenster und eine traurige Prinzessin für helle Aufregung – sehr zur Freude der vielen dicht an dicht auf den Zuschauerplätzen sitzenden Mamas, Papas, Omas, Opas und Geschwister.

Auf dem Programm der 70 geschminkten und kostümierten Künstler ab dem zweiten Lebensjahr, die vorher wochenlang mit ihren Erzieherinnen sowie dem musikalischen Leiter Marcel Schennink fleißig für ihren großen Auftritt geübt hatten, stand die Geschichte der Gespenster von Schloss Notenschlüssel, ein kleines, selbst entwickeltes Musical. Die kleinen Gespenster purzelten immer wieder gruppenweise aus dem Erkerfenster des Schlosses, um singend und tanzend die traurige Prinzessin fröhlich zu stimmen.

Doch es wurden nicht nur gemeinsame Lieder gesungen, sondern die Kinder zeigten auch instrumental ihr Können auf dem Orffschen Instrumentarium mit Triangel, Hand- und Holzblocktrommel, Schelle, Becken, Rassel, klingenden Stäben, Pauken oder Glockenspiel.

Frühförderung

Kindergartenleiterin Helga Waldeck: „Den pädagogischen Kern und die Konzeption des Orffschen Schulwerks bildet der eigenschöpferische Umgang mit den Elementen Musik, Sprache und Bewegung im Zusammenwirken mit dem Prinzip der Improvisation.“

Das wissenschaftlich fundierte Orffsche Schulwerk bildet nicht nur einen Eckpfeiler für die Früherziehung, sondern auch für die Bildungsarbeit mit Jugendlichen und Erwachsenen. Zudem hat es eine große Bedeutung in der Sozial- und Heilpädagogik.

Nicht nur die 70 Gespenster und ihr Publikum hatten Freude an dem bunten Treiben im Schloss Notenschlüssel, sondern auch der Kita-Förderverein. Die stellvertretende Vorsitzende Nicole Lingelbach nahm eine Spende von 800 Euro von der Raiffeisenbank Wolfhagen entgegen. (zih)

Quelle: HNA

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