130 Zuhörer kamen zum Vokalensemble Anklang nach Riebelsdorf

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Das Vokalensemble Anklang in der Riebelsdorfer Kirche: links Ina Fuhrmeister-King (Sopran) und Karina Neumann (Mezzosopran).

Riebelsdorf. Für Liebhaber der Chormusik hielt das Vokalensemble Anklang am Freitagabend in der Riebelsdorfer Kirche einen Höhepunkt bereit. Unter dem Motto „Sacred Songs – Gospel, Spiritual, Sacropop“ gestalteten die 23 Sänger unter Leitung von Stefan Reitz ein stimmiges Konzertprogramm. 

Sie überzeugten mit Traditionals und neuer geistlicher Chormusik aus England und den USA. 130 Zuhörer waren beeindruckt vom ersten Auftritt des Ensembles in der hellen Atmosphäre der kleinen Riebelsdorfer Kirche.

Das in Anlehnung an die Passionszeit besinnlich gestaltete Programm bildete den Auftakt einer dreiteiligen Konzertreihe. Zu hören war geistliche Musik, die Einflüsse der modernen Klassik ebenso spürbar machte, wie die aus Jazz und Pop. Dazu die klaren Stimmen von Ina Fuhrmeister-King (Sopran) und Karina Neumann (Mezzosopran), die die Solopartien sangen. Stefan Reitz begleitete Chor und Solisten am Klavier.

„Kyrie eleison“ und „Gloria in excelsis deo“ aus John Leavitts Missa brevis erklangen zu Beginn und stimmten auf den Konzertabend ein. Besinnlich wurde es auch mit „Lament“, „Now My Life Is Only Weeping“ sowie „And The Mother Did Weep“ aus Karl Jenkins’ Stabat mater-Vertonung. Der erhabene Klang der Lobpreisungen Gottes und des Klageliedes begeisterten das Publikum ebenso wie die beiden Sacred Pop-Songs „For The Beauty Of The Earth“ und „All Things Bright And Beautiful“ von John Rutter.

Von kraftvoll bis sanft

Tief versunken in die eingängigen Melodien, lauschten die Gäste andächtig dem harmonischen Zusammenspiel von Musik und Gesang, das sowohl in den dynamisch-kraftvollen als auch in den zurückgenommenen Passagen überzeugte.

Im zweiten Teil des einstündigen Konzertes präsentierte das Ensemble fünf Spirituals und Gospels. Beginnend mit dem schwungvollen „Joshua! (Fit The Battle Of Jericho)“, ging der Chor zum getragenen „Deep River“ über. Betont rhythmisch wurde es mit „Precious Mem’ries“, bevor das Programm mit „Wade In The Water“ und „Were You There“ wieder ruhigere Klänge anschlug und sanft ausklang.

Das Publikum quittierte die Leistung des Ensembles mit anhaltendem Applaus und der Chor verabschiedete sich mit der Zugabe des hymnenhaften „Abide With Me“. (zhk)

Quelle: HNA

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