In Dörnberg steppte der Kirmesbär – Festzug mit originellen Beiträgen

Gut gelaunte Putzteufel

Fesche Hausfrauen: Sie sorgten nicht nur für eine saubere Umzugsstrecke bei der Kirmes, sondern auch für gute Laune. Fotos: Hoffmann

DÖRNBERG. Die Jungbauern hatten es auf ihrem Wagen stehen: „In Dörnberg ist der Bär los.“ Recht hatten sie, und der Bär war nicht nur beim farbenfrohen Umzug am Sonntag los, sondern an den kompletten vier Tagen Kirmes- und Heimatfest.

Mit treibenden Beats und fettem Discosound läuteten die Kirmesburschen traditionell ihr Fest mit einer Discoparty ein, bei der DJ Bastian Jones das Festzelt „Am Kressenborn“ ordentlich zum Wackeln brachte. Etwas ruhiger dann der Samstagmorgen mit Platzkonzert und Ständchenspielen. Von Haus zu Haus hieß es hier: „Der Kirmesbäre kümmet.“ Musik ohne Ende, denn auch am Abend wurde gesungen und getanzt, als die Kapelle „Hokus Pokus“ die Festbesucher verzauberte.

Höhepunkt war aber wie gewohnt der farbenfrohe Festumzug am Sonntag, der sich vom Breiten Weg aus unter dem Motto „Das erste Jahrzehnt im neuen Jahrhundert, was hat euch verwundert?“ durch den Ort schlängelte. Vorbei an zahlreichen Zuschauern, zeigten sich die knapp 20 Gruppen von ihrer besten Seite.

Dabei sorgten etwa die Hausfrauen nicht nur für eine saubere Straße, sondern auch für allerbeste Stimmung. Während bei den kleinen Besuchern wie immer die von den Wagen herab regnenden bunten Bonbons besonderen Anklang fanden, waren es bei den Erwachsenen vor allem die unzähligen Topfpflanzen von Arno Krug –eine gesundheitsbewusste Alternative zu den üblichen Umzugspräsenten. Musik durfte ebenfalls nicht fehlen, die gab es von den Dörnberg-Musikanten, den Baunataler Musikanten und der Naumburger Stadtkapelle. Die waren auch am Nachmittag im Festzelt nochmal zu hören, bevor „Da Capo“ zum Tanz aufspielte. „Party bis das Zelt bebt“, hieß es dann nochmal am Montag, und dafür sorgten in gewohnter Manier die „Schwalmrebellen“. Weitere Fotos finden Sie im Internet bei HNA online unter www.hna.de/foto.

Von Sascha Hoffmann

Quelle: HNA

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