Energieeffizienz Aktiv Mitgestalten (EAM) gGmbH lobt 25 000 Euro im Landkreis aus

Geld für Klimaschutz-Projekte

Sie verteilen das Geld für den Klimaschutz: Vertreter der beteiligten Kommunen mit dem Geschäftsführer der EAM gGmbH, Siegmund Laufer, Eon-Mitte-Vorstandsmitglied Georg von Meibom und dem Leiter des Regionalzentrums Mitte, Thomas Keil. Foto: privat

Schwalm-Eder. Die EAM (Abkürzung für Energieeffizienz Aktiv Mitgestalten gGmbH) fördert in diesem Jahr mit knapp 25 000 Euro weitere Projekte zum Klimaschutz im Schwalm-Eder-Kreis. Entsprechende Förderanträge bewilligte der EAM-Regionalausschuss Mitte in seiner Sitzung in Bad Emstal.

Hier die Projekte im Schwalm-Eder-Kreis: • Mit 4974 Euro wird in der Mehrzweckhalle im Edermünder Ortsteil Besse die Hallenbeleuchtung auf LED umgestellt. • In Frielendorf fließen 6000 Euro in neue Energiesparfenster im Sporthaus Verna, die die bisherigen Glasbausteine ersetzen. • Im Fritzlarer Stadtteilzentrum Lohne wird die bestehende Ölheizungsanlage auf Biogas umgestellt und mit 2172 Euro gefördert. • Die Anschaffung von E-Fahrzeugen für den Bauhof und die Kämmerei wird in Schwalmstadt mit 11 678 Euro unterstützt.

EAM unterstützt

Die gemeinnützige Gesellschaft zur Förderung des Klimaschutzes unterstützt unter Federführung der Kommunen konkrete Projekte der Allgemeinheit, die für einen wirksamen Klimaschutz in den Städten und Gemeinden der Region sorgen sollen. Der Energieversorger Eon Mitte stellt der EAM dafür jedes Jahr einen festgelegten Betrag zur Verfügung. Die beteiligten Kommunen besitzen ein Mehrheitsstimmrecht in der EAM und entscheiden über die Verwendung des Geldes.

Der EAM gehören im Schwalm-Eder-Kreis die Städte Borken, Felsberg, Fritzlar, Neukirchen, Schwalmstadt und Schwarzenborn an sowie die Gemeinden Edermünde, Frielendorf, Gilserberg, Jesberg, Knüllwald, Neuental, Oberaula, Ottrau, Schrecksbach, Willingshausen und Wabern an.

Einwohner, Gewerbetreibende, Vereine, Institutionen und die Kommune können Förderanträge für bestimmte Projekte zum Klimaschutz an die EAM stellen. Diese prüft die Anträge und erteilt die Förderzusagen.

Nach Einwohnerzahl

Die jährlich von Eon Mitte zur Verfügung gestellten Fördergeld orientieren sich an der jeweiligen Einwohnerzahl der beteiligten Kommunen, in denen Eon Mitte das eigene Strom- und Gasnetz betreibt.

Um Gesellschafter zu werden, müssen sich die Kommunen mit 100 Euro an der EAM beteiligen. (red)

Quelle: HNA

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