Fördertopf: 142 000 Euro für Spangenberg

Geld für Mauer, Jugend und Pflaster

Wenn die Mauer bröckelt: Die Spangenberger Stadtmauer ist an manchen Stellen marode. Unser Archivbild aus dem Jahr 2011 zeigt einen Bereich, der mittlerweile saniert wurde. Foto: Archiv

Spangenberg. Erneut erhält die Stadt Spangenberg Geld aus dem Förderprogramm Soziale Stadt: 142 000 Euro werden in die Liebenbachstadt fließen. Das teilte das hessische Wirtschaftsministerium mit. Das Programm, das den Städtebau fördern soll, war auf zehn Jahre angesetzt und für Spangenberg zum 1. Januar 2012 ausgelaufen. Es gab aber noch Anträge aus den vergangenen Jahren, die noch nicht bewilligt worden waren. Wofür das zweckgebundene Geld nun ausgegeben werden darf, steht im Bewilligungsbescheid: „Und der liegt uns noch nicht vor“, teilte Bürgermeister Peter Tigges mit.

Er geht davon aus, dass das Geld unter anderem der weiteren Sanierung der Stadtmauer zugute kommen wird, speziell im Bereich Haingasse, zwischen Kloster und Junkerhaus, wo die Mauer bereits mehrfach bröckelte. Beantragt worden war auch die Förderung der Verbesserung der Verkehrsverhältnisse in der Innenstadt, etwa die Verlegung von Parkflächen, die Neupflasterung und ein weiterer Ausbau zu einer barrierefreien Innenstadt. Ein Teil des Geldes könnte auch der Jugendarbeit in der Innenstadt zugute kommen, etwa zur finanziellen Unterstützung von Jugendfreizeiten oder Kunstprojekten. Aus dem Fördertopf Soziale Stadt sind bereits Millionenbeträge nach Spangenberg geflossen. Davon haben unter anderem die städtische Jugendpflege und das Gebäude Rathausstraße profitiert.

Neben Spangenberg erhalten aus dem Schwalm-Eder-Kreis auch Homberg (283 000 Euro, Bahnhofviertel/Efzeauen) und Schwalmstadt (60 000 Euro, Siedlung Trutzhain) in diesem Jahr Geld aus dem Förderprogramm Soziale Stadt. Hessenweit sind es 22 Städte und Gemeinden, die 4,83 Millionen Euro erhalten. (ciß)

Quelle: HNA

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