Landeswohlfahrtsverband gibt 184 000 Euro

Geld für die Obdachlosenhilfe

Schwalm-Eder. Anlaufstellen für Obdachlose im Schwalm-Eder-Kreis werden vom Landeswohlfahrtsverband (LWV) gefördert. Dabei handelt es sich spezielle Beratungsstellen und Tagesaufenthaltsstätten.

Diese seien gerade, aber nicht nur in der kalten Jahreszeit wichtig, damit Menschen ohne Wohnung überleben könnten, schreibt der LWV. In Hessen unterstütze der Verband solche Stellen mit 9,69 Millionen Euro.

„Die Arbeit dieser Einrichtungen ist so wichtig, weil die Menschen einfach und unbürokratisch Hilfe bekommen“, erklärte LWV-Landesdirektor Uwe Brückmann.

Im Schwalm-Eder-Kreis bekommt das Diakonische Werk für die Beratungs- und Aufenthaltsstelle Berberitze in Fritzlar 184 000 Euro.

Die Fachberatungsstellen sollen bei der Rückkehr in die Sesshaftigkeit helfen. Sie beraten in finanziellen Fragen, beispielsweise bei Schulden und Anträgen bei Behörden. Mitarbeiter würden auch mit zur Behörde gehen und bei Wohnungs- und Jobsuche helfen.

In Tagesaufenthaltsstätten bekommen Wohnungslose Mahlzeiten und Getränke. Sie können in den Einrichtungen duschen, ihre Wäsche waschen, Gepäck aufbewahren, ihr Geld verwalten lassen und anderes mehr. Auch ärztliche und psychosoziale Hilfe wird vermittelt.

87 Prozent vom Verband

Nach Angaben des LWV werden 87 Prozent dieser Angebote von ihm finanziert. Hessenweit unterstütze der LWV 42 Einrichtungen dieser Art. Die Höhe der Zuschüsse richte sich dabei nach der Größe und dem Angebot.

Der Landeswohlfahrtsverband ist ein Zusammenschluss der Landkreise und Städte, um soziale Aufgaben zu übernehmen. Zum LWV gehört auch die Vitos GmbH, die unter anderem einen Standort in Wabern betreibt. (red)

Quelle: HNA

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