164.000 Euro für Spangenberg aus dem Landesprogramm "Die soziale Stadt"

Spangenberg. Die Stadt Spangenberg bekommt 164.000 Euro aus dem hessischen Städtebauförderungsprogramm „Die soziale Stadt“. Das Geld ist zweckgebunden, erklärte Bürgermeister Peter Tigges.

Es handele sich dabei um den Zuschuss zu 250.000 Euro förderfähige Kosten, die für das letzte Jahr im Stadtumbauprogramm beantragt worden waren.

80.000 Euro davon sollen in den Bau eines Versammlungsgebäudes auf dem Himmelsfels bei Spangenberg fließen. Dort wird das Gebäude Israel umgebaut und erweitert. Das übrige Geld ist für die Abwicklung des Programms gedacht.

Die damit begonnenen Initiativen sollen nun in kommunale Strukturen überführt werden, dass heißt, die Spangenberger sorgen ab nächstes Jahr selbst für die Fortführung der im Zuge des Förderprogramms begonnenen Projekte. Dazu wurde eigens der Verein Spangenstein e.V. gegründet, dessen Vorsitzender Pfarrer Volker Mantey ist. Als sein Stellvertreter arbeitet Johannes Weth, der sich vor allem in der Stiftung Himmelsfels engagiert. Spangenstein e.V. ist also ein Stadtentwicklungsverein, der sich langfristig zum Wohl der Stadt, besonders bei sozialen Projekten, einsetzen soll.

Um das Städtebauförderungsprogramm nach nun zehn Jahren abzuschließen, müssen außerdem Dokumentationen und Schlussberichte verfasst werden, erklärte Tigges weiter. Auch dazu sei noch Geld nötig.

Das Stadtparlament wird sich in seiner Sitzung am Donnerstag, 15. Dezember, noch einmal mit der Verwendung des Geldes aus dem Landestopf befassen.

Insgesamt habe das Programm der Stadt sehr viel gebracht, bilanziert der Bürgermeister schon jetzt. Millionenbeträge seien zugunsten Spangenbergs geflossen, berichtete Tigges und nannte zum Beispiel die städtische Jugendpflege und das Gebäude Rathausstraße 7.

Es sei durchaus möglich, dass auch im nächsten Jahr noch Geld vom Land überwiesen werde, da die komplett beantragte Summe noch nicht geflossen sei. (sis)

Quelle: HNA

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