Gelöbnis und Vereidigung auf dem Schwarzenborner Sportplatz

Schwarzenborn. Es war wieder einmal typisches Knüllwetter, zu dem am Donnerstag 130 junge Frauen und Männer auf dem Schwarzenborner Sportplatz zum Gelöbnis und einer Vereidigung antraten.

Doch trotz des dichten Nebels und der Kälte verfolgten viele Angehörige und Freunde das öffentliche Bekenntnis zum militärischen Dienst: Angetreten waren Rekruten des Jägerregiments I aus Schwarzenborn, des Bataillons für elektronische Kampfführung 932 aus Frankberg sowie die Rekrutenkompanie des Luftlandefernmeldebataillons der Division Spezielle Operationen aus Stadtallendorf. Auch Gäste aus Politik und Wirtschaft beobachteten das Zeremoniell.

Nachdem der Kommandeur des Jägerregiments Oberst Gunter Schneider und Bürgermeister Jürgen Kaufmann die Truppenfront abgeschritten hatten, sprach Kaufmann zu den Soldaten. Dabei dankte er den engagierten heimischen Bundestagsabgeordneten, die sich letztlich für den Erhalt des Standorts stark gemacht haben. Auch die Entscheidung der Soldaten, sich freiwillig für den Dienst zu melden, könne man nicht hoch genug anerkennen: „Sich selbst zurück zu nehmen ist nicht mehr selbstverständlich“, sagte Kaufmann.

Daneben erfüllten Soldaten eine weitere wichtige Funktion. „Sie sind das Bindeglied zwischen Zivilgesellschaft und Armee, denn es sind Menschen aus der Mitte der Gesellschaft, die uns dienen.“ Oberst Gunter Schneider sprach von einem „Meilenstein“ im Leben der jungen Rekruten. Zu den Klängen des Heeresmusikkorps II aus Kassel traten stellvertretend für alle Rekruten zwei Abordnungen mit den Truppenfahnen in die Mitte des Sportplatzes. Nach dem Nachsprechen der Gelöbnisformel und des Eides endete die militärische Feier mit befreitem Jubel der Soldaten.

Quelle: HNA

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