Gelungene Rückkehr: Gudensberg feierte Viehmarkt mit Festzug

Gudensberg. Viel los war beim Viehmarkt-Festumzug in Gudensberg. Zahlreiche Zuschauer verfolgten, wie die 36 Musik-, Wagen- und Fußgruppen am Sonntag durch den Ort zogen.

An der Spitze stand der Fanfarenzug Gudensberg. Auch die Partnerstädte aus Jelcz-Laskowice und Schtschyrez in Polen und der Ukraine waren mit einem Planwagen und einer Folklore-Gruppe vertreten. Wie lustig und ausgelassen die Krankenpflege Gudensberg/Niedenstein sein kann, zeigten die Mitarbeiter auf ihrem Motivwagen. Auf den scheinbar endlosen Streit um die Kitas machten die Kindergartenmitarbeiter aufmerksam.

Wie die Obernburgfreunde sich ihre Kultstätte einmal vorstellen, zeigte ein Modell der Obernburg. Dass Nächstenliebe so einfach aussehen kann, demonstrierte das Jugend-Rotkreuz mit ihrem Banner „Einfach helfen, nicht doof gaffen“. Eine Reise in die Vergangenheit unternahm der Bulldogclub Nordhessen. Er hatte eine Dreschmaschine dabei und zeigte, wie in den Anfangsjahren des Gudensberger Viehmarktes Getreide verarbeitet wurde.

Die Landwirte machten auf ihre Probleme aufmerksam. Hinter ihrem Motivwagen unter dem Motto „Alle wollen Wurst und Milch, aber keiner will den Rest“ fuhr ein großes Güllefass. Seine vielen Spender hatte der Förderverein Stadtkirche nicht vergessen und bedankte sich mit einem Motivwagen.

Auch zahlreiche Vereine beteiligten sich an dem Umzug. Die Feuerwehren waren mit ihren verschiedenen Abteilungen vertrten. Der Schützenverein Gudensberg sowie die Sportvereine Gudensberg und Obervorschütz rundeten den Festzug ab. Hoffnung auf den fünften Weltmeister-Stern machten die Jüngsten der Gudensberger Eintracht. Sie verkündeten auf ihrem Wagen: „Nur noch kurze Zeit erhältlich: das Deutschland-Trikot mit 4 Sternen.“

Von Peter Büchling

Quelle: HNA

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