Ehrungen für verdiente Habichtswalder Kommunalpolitiker

Die Gemeinde im Blick

Auszeichnungen: Bürgermeister Thomas Raue (links) und Hans-Georg Nußbeck, Vorsitzender der Gemeindevertretung (rechts) freuen sich mit den Geehrten Gerhard Rauchhaus, Wilhelm Bartels, Andreas Heerdt, Brigitte Schuwirth und Erwin Knobbe (von links). Foto: Hoffmann

Habichtswald. Einzig in einer Gemeinde geboren zu werden, reicht nicht aus, um Ehrenbürger zu werden. In ihr zu leben und vielleicht noch zu arbeiten - auch das reicht nicht aus.

Man muss Herausragendes in und für seinen Heimatort geleistet haben, so, wie es Erwin Knobbe 31 Jahre lang mit seinem kommunalpolitischem Engagement getan hat. Bürgermeister Thomas Raue ernannte ihn am Samstag während der letzten Gemeindevertretersitzung des Jahres zum Ehrenbürger der Gemeinde Habichtswald.

Drei Jahrzehnte sei er eine Bereicherung für den Gemeindevorstand gewesen, sagte Raue. „Das Bestechendste an ihm ist, dass er bei sämtlichen Entscheidungen, die zu treffen waren, immer das Wohl der Gemeinde im Blick hatte und bei all der Ernsthaftigkeit in den Themen immer auch den Humor nicht vergessen hat.“ Knobbe ist der vierte Ehrenbürger Habichtswalds.

Dass sich die Ehlener und Dörnberger mit ihrer Gemeinde identifizieren, dazu hat auch Wilhelm Bartels beigetragen, der sich nach acht Jahren als Gemeindevertreter und 14 Jahren als Beigeordneter nun Ehrenbeigeordneter nennen darf. Er sei ein Mensch, so Raue, auf den man sich während seiner aktiven Zeit in der Kommunalpolitik stets voll und ganz hätte verlassen können.

Das trifft auch auf die drei Empfänger des Landesehrenbriefes zu, die gleichzeitig die Silberne Ehrennadel der Gemeinde erhielten. Brigitte Schuwirth, der soziale Fragen immer sehr am Herzen lagen und noch immer liegen, bezeichnete der Rathauschef als „resolut“. „Wenn Brigitte für sich eine Entscheidung getroffen hatte, dann hat sie ihre Meinung auch klar vertreten. Meist gelang es ihr in den 14 Jahren als Beigeordnete zu überzeugen – aber wehe wenn nicht.“

Mit Leib und Seele ist auch Andreas Heerdt Kommunalpolitiker, der nach 14 Jahren als aktives Mitglied der Gemeindevertretung ebenfalls den Landesehrenbrief erhielt. Mit großer Leidenschaft kommt der „kritische Wegbegleiter“ laut Raue seinen Aufgaben nach, fühlt sich durch sein ehrenamtliches Engagement vor allem den Bürgern gegenüber verpflichtet. Selbes gelte für den Dritten im Bunde, der sich über die Landesauszeichnung freute. „Gerhard Rauchhaus hat viele Dinge in den Sitzungen immer mit einer großen Portion Gelassenheit aufgenommen, ohne jedoch gleichgültig zu wirken“, sagte Raue. „Wann immer er sich in seinen zwölf Jahren in der Gemeindevertretung eingebracht hat, sein Wort hatte Gewicht.“

Von Sascha Hoffmann

Quelle: HNA

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