Anlieger haben Beschwerden eingereicht

Viel Müll und parkende Lkw: Gemeinde Breuna will Straße im Gewerbegebiet sperren

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Diese Straße wird gesperrt: Anliegerunternehmen in der Straße „Im Strang“ im Breunaer Gewerbegebiet Am Braunsberg ärgern sich über Müll und Fäkalien, die von Lkw-Fahrern hinterlassen werden. Absenkbare Poller sollen jetzt installiert werden.

Breuna. Die Straße im Breunaer Gewerbegebiet Am Strang soll eingezogen und zu einer Privatstraße umgewidmet werden.

Nach der Umwidmung soll die Straße dann mit versenkbaren Pollern gesperrt werden. Das haben die Gemeindevertreter in Breuna jetzt beschlossen. Der Grund sind Beschwerden der Anlieger im Gewerbegebiet Hinterm Braunsberg. Lkw-Fahrer würden dort verbotenerweise parken, um ihre Ruhezeiten einzuhalten. Dabei würden Müll und Fäkalien hinterlassen, die täglich von den Anliegern entfernt werden müssten.

Die Lage des Gewerbegebietes Hinterm Braunsberg ist direkt an der Abfahrt der Autobahn 44. Die Gemeindestraße Am Strang werde jede Nacht und an Wochenenden durch Lkw-Fahrer für die Einhaltung von Ruhezeiten oder zur Übernachtung genutzt. Das Problem sei auch durch entsprechende Beschilderung bisher nicht zu lösen gewesen, wie Breunas Bürgermeister Klaus-Dieter Henkelmann (SPD) erklärte.

Seit Jahren würden sich die ansässigen Firmen bei der Gemeinde beschweren. Immer wieder sei es zu erheblichen Schäden an Zäunen durch Lkw gekommen. Und auch die Verschmutzungen seien täglich mit viel Aufwand zu beseitigen. In einem gemeinsamen Gespräch wurde nun zur Lösung des Problems die Sperrung der Straße durch versenkbare Poller vorgeschlagen. Die Poller können mit einer Fernbedienung versenkt oder ausgefahren werden. Die Straße würde dann ausschließlich für den Zu- und Ablieferverkehr der ansässigen Gewerbebetriebe befahrbar sein.

Das Absperrsystem würde zirka 21 000 Euro kosten, die jeweils zur Hälfte von den Firmen und der Gemeinde Breuna getragen werden sollen. Das Gemeindeparlament Breuna, bestehend aus 14 Mitgliedern der SPD und neun der Christdemokraten, stimmten diesem Beschluss zu.

Quelle: HNA

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