Richtfest für Feuerwehrhaus - Gemeinde Malsfeld investiert 1,9 Millionen

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Richtbaum über dem neuen Feuerwehrhaus für Malsfeld: Der Rohbau ist fertig. Über den guten Verlauf der Arbeiten freute sich Bürgermeister Herbert Vaupel mit den Handwerkern, Vertretern der Feuerwehr und Mitarbeitern des Bauhofes, die ebenfalls einen großen Anteil leisteten.

Malsfeld/Beiseförth. Viel Freude und große Zufriedenheit bei der Gemeinde und der Feuerwehr Malsfeld: Das neue Feuerwehrhaus neben dem Gemeinde-Bauhof am Strauchgraben ist im Rohbau fertig. Auf der Baustelle wurde jetzt das Richtfest gefeiert.

Beim Richtspruch wünschte der Zimmerer- und Dachdeckermeister Nils Bottenhorn aus Homberg allen Feuerwehrleuten "viel Glück und viel Segen auf allen Wegen". Und: "Ich wünsche Ihnen möglichst wenig Einsätze. Mögen Sie immer gesund wieder nach Hause kommen."

"Das neue Gebäude ist wichtig, um den Brandschutz und die technische Hilfeleistung sicher zu stellen."

Insgesamt 1,9 Millionen Euro investiert die Gemeinde Malsfeld in den verbesserten Brandschutz. 595 000 Euro Zuschüsse kommen vom Land Hessen sowie vom Zweckverband Gewerbegebiet Ostheim.

Der Neubau sei nach den neuen brandschutzrechtlichen Bestimmungen zwingend erforderlich, sagte Bürgermeister Herbert Vaupel. Künftig gebe es damit zeitgemäße Arbeitsbedingungen für die Feuerwehr. Das neue Gebäude und die geplante Fahrzeug-Ausstattung die HNA berichtete seien "ein wesentlicher Beitrag zur Sicherstellung des Brandschutzes und der technischen Hilfeleistung".

Die Feuerwehren Malsfeld und Beiseförth werden sich im Sommer zusammenschließen. Dann wird die Feuerwehr im Ernstfall noch effizienter helfen können. Bürgermeister Vaupel und Vertreter der Feuerwehr hatten im Januar in einem HNA-Gespräch betont, die Zusammenlegung der Wehren bringe einsatztaktisch erhebliche Vorteile.

Zwischen der Fuldabrücke und Ostheim ist die Malsfelder Wehr auch für den neuen Autobahnzubringer und zusätzlich für das Gewerbegebiet Ostheim zuständig.

Das alte Feuerwehrhaus in der Ortsmitte ist seit vielen Jahren zu klein es stammt noch aus der Zeit vor der Gebietsreform. Derzeit müssen beim Einparken des Löschfahrzeugs LF 8/6 beide Außenspiegel eingeklappt werden, so schmal ist die Garageneinfahrt.

Das neue Gebäude hat fünf Garagen, ein Lager, einen Sozialtrakt sowie einen Schulungs-, Besprechungs- und Bereitschaftsraum.

Dank des milden Winters sei man mit den Bauarbeiten im Zeitplan. Dafür dankte der Bürgermeister den Firmen Fröde und Bottenhorn, dem Planungsbüro Intium und auch dem Bauhof. "Alle Beteiligten haben gute Arbeit geleistet", unterstrich Vaupel. Bisher sei auf der Baustelle alles reibungslos gelaufen. Und er sei dankbar dafür, dass es keinen Unfall gegeben habe: "Möge es so bleiben."

Für die Fertigstellung "in der zweiten Jahreshälfte" kündigte Vaupel eine zünftige Einweihungsfeier an.

Von Manfred Schaake

Quelle: HNA

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