Gottesdienst als Auftakt für gemeinsame Aktion

Gemeinden wollen nur fairen Kaffee

Schwalmstadt. Fünf Gemeinden aus dem Kirchenkreis Ziegenhain und das Diakoniezentrum Hephata machen mit bei „2000 Gemeinden trinken fair“ von „Brot für die Welt“.

Das wird am Sonntag, 6. März, um 10.15 Uhr mit einem Gottesdienst in der Stadtkirche in Treysa feierlich begangen. Unter anderem erklärt Dekan Christian Wachter die Zusammenhänge zwischen fairen Erzeugerpreisen und weltweiter Gerechtigkeit.

Nach dem Gottesdienst gibt es Gelegenheit, beim Kaffee miteinander ins Gespräch zu kommen, auch über Heißgetränke und fairen Handel, teilt Pfarrer Hartmut Wagner aus Treysa mit.

Die beteiligten Gemeinden im Evangelischen Kirchenkreis Ziegenhain sind neben Hephata die Kirchengemeinde Franz-von-Roques in Treysa, die Kirchengemeinde Niedergrenzebach, die Kirchengemeinde Leimsfeld, die Kirchengemeinde Spieskappel und die Kirchengemeinde Riebelsdorf.

Über 2000 Kirchengemeinden und Einrichtungen haben sich bis zum Jahreswechsel verpflichtet, dass bei ihnen nur noch fair gehandelter Kaffee ausgeschenkt wird.

Wichtig wie Gesangbuch

„Der Kaffee fast ein so regelmäßiger Begleiter evangelischen Gemeindelebens wie das Gesangbuch“, heißt es in einer Pressemitteilung.

Kaffee sei zwar Quelle entspannter Geselligkeit, aber zugleich auch Schicksal für Abermillionen kleiner Leute in vielen Ländern beiderseits des Äquators. Erlöse und Löhne bei der Produktion der Bohnen ergäben den Unterschied zwischen Elend und Menschenwürde.

Kaffee ist deshalb seit bald 40 Jahren das Leitprodukt des Fairen Handels, an dem die Kirchen Elternrechte beanspruchen dürfen.

Alle, die mitmachen, bekommen von „Brot für die Welt“ ein Schild der Initiative, das zum Beispiel an der Fassade des Gemeindehauses angebracht werden kann – als Zeichen der Verbundenheit und Botschaft an die Nachbarschaft. (jkö)

Quelle: HNA

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