Gemeindeverwaltung Morschen zieht ins sanierte und umgebaute Haus Raabe um

Morschen. Einer ganz ungewohnten und für eine Gemeindeveraltung unübliche Arbeit haben in dieser Woche die Mitarbeiter der Mörscher Verwaltung zu stemmen: den Umzug vom Gebäude auf dem Domänengelände auf den Hof Raabe.

Seit Montag werden Kisten geschleppt, Schränke aufgestellt und neue Schreibtische. Alle Mitarbeiter sind im Einsatz, vor allem die des Bauhofes, um bis zum Donnerstagabend alles für Montag, 3. Januar, startklar zu haben. Dann dürfen erstmals Besucher kommen. Die werden sich aber zumeist im Erdgeschoss des Zwischenbaus bewegen, denn dort befindet sich die Gemeindekasse. Wer beispielsweise zum Bürgermeister will oder zum Standesamt, nimmt dagegen den Haupteingang des Hauses Raabe.

Wer das Fachwerkhaus noch von früher kennt, wird erstaunt sein über das großzügige und neu aufgeteilte Treppenhaus. Da es viele Treppen in dem Gebäudekomplex gibt, sind Wegweiser wichtig.

Alle für die Arbeit der Verwaltung wichtigen Räume sind fertig: neue Fußböden gelegt, neue Heizkörper für die kombinierte Gas-Holzpellet-Heizung angebracht, neue Eichentüren gesetzt – statt der alten, die viel zu niedrig waren und der Arbeitsstättenverordnung nicht entsprachen. Insgesamt Räume, in denen sich die Mitarbeiter wohl fühlen werden nach fünf Jahren im ehemaligen Verwaltungsgebäude der Firma Heinzerling. Dorthin hatten die Mitarbeiter den Umzug vom Herrenhaus des Klostergeländes mitmachen müssen.

Als neues Domizil war auch einmal der Bahnhof im Gespräch gewesen, doch die Pläne wurden zugunsten des Hofs Raabe verworfen. So bleibt die Verwaltung mitten in Altmorschen. Allerdings sitzen sie noch für Monate auf einer Baustelle. Das neue Foyer als Bindeglied zwischen der Verwaltung und dem neuen Allzweckgebäude für Feste, Vorträge und Sport ist längst noch nicht fertig. Auch der Fahrstuhl, der die oberen Etagen der Verwaltung erschließen soll, fehlt noch.

Auch der Raum für die Jugend, für den es einen vom restlichen Gebäudekomplex abgetrennten Zugang von der Rückseite gibt, ist noch nicht fertig. Überhaupt haben sich, wie sich schon Ende August abzeichnete, die Arbeiten länger hingezogen als geplant. Eigentlich sollte der Umzug bis Ende November abgeschlossen sein.

Quelle: HNA

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