Hallenfußballturnier zur Weihnachtszeit – Teams der Jugendpflegen trafen sich

Gemeinsam und gegeneinander

Sie kickten um den Christmas Cup 2011: 40 Jugendliche aus dem Schwalm-Eder-Kreis. Foto: privat/nh

Wabern. Seit dem Sommermärchen der Fußball- WM in Deutschland im Jahr 2006 veranstaltet die Jugendpflege in Wabern ein „Weihnachtsmärchen“: den Christmas-Cup, ein Hallenfußballturnier für Jugendpflegen im Schwalm-Eder-Kreis.

Hervorgegangen ist diese Veranstaltung aus dem Projekt „Ballance 2006“, das zwei Jahre im Vorfeld der Fußball- WM in Deutschland als Integrationsprojekt verschiedener Jugendpflegen veranstaltet wurde. Zielsetzung war und ist dabei, den Jugendlichen eine sportliche Plattform zu bieten, auf der das freundschaftliche Miteinander im sportlich-fairen Gegeneinander im Vordergrund steht.

Dialog im Wettkampf

Die Förderung der Toleranz gegenüber anderen Religions- und Staatsangehörigkeiten, das Vermitteln von gegenseitigem Respekt und der Gedanke des Dialoges vor dem Hintergrund eines Wettkampfes, bei welchem der Fairnesspokal die höchste zu erringende Auszeichnung ist: Das zeichnet den Christmas Cup seit fünf Jahren aus. Das Turnier in Wabern ist eine Kooperation des Arbeitskreises „Multikulturelle Jugendarbeit im Schwalm-Eder-Kreis“ mit der Jugendpflege Wabern, dem aktuell die kommunalen Jugendpflegen aus Gilserberg, Schrecksbach, Frielendorf, Borken, Schwalmstadt und Wabern sowie das Jugendbildungswerk (JBW) und Vertreter der Sportjugend Hessen angehören.

Ausgeschrieben war die Veranstaltung für alle 20 kommunalen Jugendpflegen im Kreis. In diesem Jahr begrüßte die Jugendpflege Wabern 40 Jugendliche in fünf Teams aus Frielendorf, Schrecksbach-Holzburg, Wabern-Falkenberg (Anorak 21) und der Kerngemeinde in der Mehrzweckhalle Wabern.

In der Gruppenphase spielte dabei jedes Team gegen alle anderen.

Nach den zehn Spielen setzte sich die Jugendpflege Frielendorf mit der besten Punktzahl knapp gegen die Konkurrenz aus Wabern und Falkenberg durch. Der Fairnesspokal ging an das Team der Jugendpflege Schrecksbach. (red)

Quelle: HNA

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