Talkrunde, Borken-Babys und ein Überraschungsgast beim Neujahrsempfang

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Aus den Neujahrsbabys sind Kinder geworden: Bürgermeister Bernd Heßler (rechts) und Moderatorin Petra Nagel (links) stellten die Jung-Borkener vor.

Borken. Der gelassenste Gast des Borkener Neujahrsempfangs war auch der jüngste: Jamie-Elias, das Borken-Baby 2012, geboren am 5. Januar in Fritzlar, verschlief seinen ersten großen Auftritt komplett, trotz des Blitzlichtgewitters.

Jamie-Elias wird sich in den kommenden Jahren um so mehr freuen über die Ehre, war sie doch verbunden mit einem Gutschein zum freien Eintritt für den Badesee Stockelache bis zum 18. Lebensjahr.

Zwei Wochen alt und schon im Mittelpunkt: Das Borkener Baby 2012, Jamie-Elias, mit Mutter Anna-Carina Sungur.

Stadtverordnetenvorsteher Heinz Meier als Gastgeber ließ die Großereignisse des Jahres 2011 noch einmal Revue passieren, bevor Moderatorin Petra Nagel die Leitung der Talkrunde übernahm. Über den Ist-Zustand der Stadt diskutierte sie mit Bürgermeister Bernd Heßler sowie Dieter Bartsch, Pfarrer in Borken (Seniorenangebote), Jörg Fuchs Rektor der Grundschule in Borken (Kinderbetreuung), Ursula Brehm, Gästehausbetreiberin (Tourismus, lebenswerte Dörfer), Sarah Bernhardt, Studentin und angehende Sozialpädagogin (Jugendpflege, Angebote für Jugendliche) und Gerhard Faßhauer, Lehrer (Offene Schule Borken).

Anschließend gehörte die Bühne den Jahrgangskindern der zurückliegenden Jahre. Sie waren von 1999 bis 2009 alle erschienen und wurden von Petra Nagel und Bernd Heßler befragt. Nils Scheidemann aus Gombeth, Jahrgang 1999, erfuhr, dass der Bürgermeister auch ein Gombether ist.

Als Überraschungsgast trat Roland Bless auf, ehemaliges Mitglied der Gruppe PUR. Speziell für den neuen Erdenbürger Jamie-Elias sang er seine Eigenkomposition: „Gotteskinder“. Bless sang einige Lieder seiner CD: „Zurück zu Euch“ und schilderte in eindrucksvollen Worten Erlebnisse mit der Band PUR, aber auch seine Inspirationen für seine selbst komponierten Lieder. Von Petra Nagel befragt, erzählte der Künstler von seinem Engagement bei Projekten wie „Schule und Kinder“, Obdachlosenhilfe, Mobbing und Ausgrenzung in Schulen und über Hilfe in Afrika.

„Nur gemeinsam sind wir stark“, appellierte Bürgermeister Heßler zum Schluss an die Borkener. In Zeiten knapper Kassen sei man auch auf Sponsoring angewiesen: Für die beiden Wurst-Dynastien aus Borken, Kramer und Kohl-Kramer, war es selbstverständlich, die Alte Wurst mit Fettenbrot und Gurke zu spendieren, die für die Gäste auf den Tischen standen.

Von Peter Büchling

Quelle: HNA

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