Naturschutztag - gemeinsame Aktion von NABU und Gentechnikgegnern

Genuss ohne Gentechnik

Natur- und Umweltschutz: Im Mittelpunkt des vom NABU Altenhasungen und der Aktionsgemeinschaft Gentechnisch freie Region Wolfhagen gemeinsam ausgerichteten Naturschutztages standen die Gefahren der Gentechnik in der Landwirtschaft. Foto: zih

Altenhasungen. Den Naturschutztag 2010 hatte der Ortsverein Altenhasungen im Naturschutzbund Deutschland (NABU) in Kooperation mit der Aktionsgemeinschaft Gentechnikfreie Region Wolfhagen dem Thema Naturschutz, Landwirtschaft und Gentechnik gewidmet.

„Die Mission des NABU ist“, so Vorsitzender Peter Priller, „die Menschen zu begeistern, sich durch gemeinsames Handeln für die Natur einzusetzen, damit auch kommende Generationen eine Erde vorfinden, die lebenswert ist.“ Dazu gehöre unabdingbar, fügte Dieter Meyer (Wenigenhasungen) bei der gemeinsamen Wanderung durch die Feldgemarkung hinzu, dass es für die Menschen auch zukünftig Genuss ohne Reue gebe - also landwirtschaftliche Produkte und Lebensmittel aus konventionellem oder biologischem Anbau ohne genmanipulierte herbizidresistente Pflanzen.

Über 70 Prozent der Deutschen lehnen genmanipulierte Lebensmittel ab. Der Einsatz von Gentechnik in der Landwirtschaft hat nach wissenschaftlichen Studien auch massive Auswirkungen auf die Vielfalt der Ackerkräuter, Insekten, Vögel und andere Tiere, die durch die Verarmung der Artenvielfalt in ihrem Überleben gefährdet sind. (zih) HINTERGRUND

Quelle: HNA

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