Gerangel unter Flüchtlingen in Gasterfeld: Mann erleidet Stichwunde

Gasterfeld. In der Flüchtlingsunterkunft Gasterfeld sollen drei junge Männer einem 20-Jährigen ein Mobilfunkgerät entwendet und ihn dabei verletzt haben.

Wie der Sprecher des Polizeipräsidiums Nordhessen, Torsten Werner, mitteilte, handelt es sich bei den vier Männern um Bewohner der Pommernanlage. Der Vorfall ereignete sich bereits am Samstagabend.

Ein Rettungswagen brachte den Verletzten mit einer Stichverletzung am Oberkörper in ein Kasseler Krankenhaus. Wie das Opfer zwischenzeitlich gegenüber der Polizei angab, sei die Verletzung bei einer Rangelei mit den drei Männern entstanden. Wie sein Smartphone dabei abhandenkam, ist nicht geklärt.

Wie die in der Pommernanlage eingesetzten Beamten der Wolfhager Polizeistation berichten, ereignete sich der Vorfall gegen kurz vor 22 Uhr. Zu dieser Zeit soll zwischen den drei 19, 20 und 21 Jahre alten Tatverdächtigen und dem 20-jährigen Opfer ein Streit eskaliert sein. Im Zuge der Auseinandersetzung sei der 20-Jährige durch den Glaseinsatz einer Zimmertür gefallen und habe dabei die Stichwunde erlitten. Zudem fehlte dem 20-Jährigen anschließend sein Handy.

Die Wolfhager Beamten nahmen die drei Tatverdächtigen noch auf dem Gelände der Einrichtung fest und brachten sie zunächst auf die Dienststelle. Die genauen Umstände und Hintergründe der Tat konnten bislang nicht abschließend geklärt werden. Die drei Tatverdächtigen müssen sich nun wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung und eines möglichen Diebstahls verantworten.

Quelle: HNA

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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