Bischof Martin Hein rief zum Helfen auf

Für ein gerechtes Europa

Ziegenhain. Beim Festgottesdienst zur Eröffnung der 20. Aktion „Hoffnung für Osteuropa“ in der Schlosskirche predigte Bischof Dr. Martin Hein über Lukas 22, 31-32. Sicherheit, Wohlstand und Freiheit seien nicht selbstverständlich, „ein bequemes Leben ist uns nicht verheißen!“. Auch wenn Unterdrückung und Verfolgung vorbei seien, gebe es noch viel Not. Hilfe vor Ort zu leisten sei daher die Aufgabe der Aktion „Hoffnung für Osteuropa“, Christus „schafft uns ein offenes Herz für die Nöte anderer“.

Die diesjährige Aktion steht unter dem Motto „Zeichen setzen für ein gerechtes Europa“. Mit den Spenden soll beim Aufbau sozialer Strukturen und diakonischer Einrichtungen geholfen werden.

Sehr zufrieden mit dem Verlauf der zweitägigen Veranstaltung zeigte sich Dekan Christian Wachter. Ein Höhepunkt war der große Empfang unter Mitwirkung des Gospelchores. Es habe hochinteressante Gespräche gegeben, etwa die Schilderungen von Pfarrer Stefan Wagener (Breitenbach/H.) über seine fünf Jahre in Sibirien hätten erstaunliche Einblicke geboten. Inge Thiel berichtete von der Arbeit Hephatas in einem Kinderhaus in Rumänien. Aktuell sind zwei Praktikanten in dem vorwiegend von Romakindern bewohnten Heim. Georg Ebener berichtete von der Gastelterninitiative. (aqu)

Quelle: HNA

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