Geschenke für Flüchtlinge: Julia Kaiser startet Aktion für Kinder in Wolfhagen

Julia Kaiser

Ippinghausen/Lohfelden. In vielen Ländern der Welt sind Geschenke an Weihnachten Tradition. „Für jeden gibt es dann Päckchen“, sagt Julia Kaiser.

Die 26-Jährige fragte sich, wer allerdings den Flüchtlingskindern etwas schenkt. „Es wäre traurig, wenn sie nichts bekommen würden.“ Deshalb hat sie eine Geschenke-Aktion ins Leben gerufen.

Ein spontaner Gedanke sei es gewesen, den Mädchen und Jungen, die in der Pommernanlage in Gasterfeld leben, etwas zu schenken. Eine Freundin aus Ippinghausen unterstützt sie bei dem Vorhaben. Julia Kaiser hofft nun auf die Hilfe der HNA-Leser. Denn die Geschenke sollen alle gespendet werden. Mindestens 100 Päckchen wollen sie wahrscheinlich am dritten Advent in der Pommernanlage abgeben.

Gesucht werden Spielsachen für Kinder und Jugendliche von 0 bis 16 Jahre, sagt die Studentin aus Lohfelden. Bücher und komplizierte Spiele sollen es nicht sein „wegen der Sprachbarriere“, sagt Kaiser. Auch Kleidung sei nicht gefragt. Gesucht würden dagegen Fußbälle, Spielzeugautos, Puppen, Tischtennisschläger und ähnliches. Neu müssen die Spielsachen nicht sein. „Sie können gern auch gebraucht sein, müssen aber noch bespielbar sein.“

Wer etwas zu der Spendenaktion für die Flüchtlingskinder beitragen möchte, meldet sich bei Julia Kaiser unter Tel. 0160/6389050. Die Spielsachen können dann entweder in Ippinghausen abgegeben oder von Kaiser abgeholt werden. Verpackt werden sie direkt von Julia Kaiser und ihrer Unterstützerin. Beide kennzeichnen die Geschenke dann auch entsprechend der Altersgruppe, für die sie bestimmt ist. Abgegeben werden können auch Geschenkpapierrollen oder Spendengelder, mit denen Kaiser selbst Spielzeug kauft.

„Wir hoffen auf so viele Geschenke wie möglich“, sagt die Kulturwissenschafts-Studentin - Auch wenn die Mädchen und Jungen aus ihrer Heimat oder in ihrer Religion vielleicht kein Weihnachtsfest kennen. Ihr geht es um die Kinder, sagt sie. „Niemand soll an Weihnachten traurig sein“, wünscht sie sich.

Quelle: HNA

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