Gespräche und Gebete: Tag der offenen Moschee thematisiert soziale Verantwortung 

Freitagsgebet in Borken: Der türkisch-islamische Kulturverein Borken hatte in sein Gotteshaus eingeladen. Fotos: Zerhau

Borken. Als höfliche Gastgeber erwiesen sich am Wochenende wieder einmal die Mitglieder der Türkisch-Islamische Gemeinde Borken um ihren Vorsitzenden Recep Akdag. Sie hatten zum Tag der Offenen Moschee eingeladen und boten den Besuchern reichlich Informationen.

Das Motto in diesem Jahr war „Soziale Verantwortung – Muslime für die Gesellschaft“. Muslime verbinde vor allem der Glaube am Allah und den Propheten Muhammed. Dieser Glaube bedinge, dass Gläubige sozial verantwortliche Akteure in ihren Gesellschaften seien, so die Borkener Gemeinde. Soziale Verantwortung sei für alle ein Thema ungeachtet der Religion und der Herkunft. Denn der Mensch trage als wichtiges Glied der Schöpfung Verantwortung gegenüber allen Mit-Geschöpfen Gottes.

Nach einem Glas Tee zur Begrüßung gingen Imam Mustafa Köse, der seit März in Borken im Amt ist, und Nizam Yilmaz mit der ersten Besuchergruppe auf Besichtigungstour in die Moschee. Im Anschluss boten die Gastgeber ihren Gästen landestypische Spezialitäten an, dazu gab es Informationen und Diskussionen. Unter anderem zeigten Maide Akkuyun und Sinem Samsunlu eine Powerpoint-Präsentation zum Thema des Tages. Dazu wurden religiöse und kulturelle Themen erörtert.

Kontakt: 

Türkisch-Islamische Gemeinde Borken, Arnsbacher Straße 16 a, 34582 Borken. Tel. 0 56 82/47 97.
E-Mail: webmaster@borken-camii.de

Einen Tag später fand das Opferfest statt. Den Besuchern wurde im Vorfeld erklärt, welche Bedeutung das Kurbanfest, wie es auch genannt wird, für die soziale Verantwortung spielt. In Borken wurden mit den Kindern aus der Gemeinde dafür Schafe gebastelt, und der Imam erklärte den größeren Kindern den Sinn des Festes. Interessant für die Besucher war auch das traditionelle Freitagsgebet, dem sie beiwohnen durften.

Von Peter Zerhau

Quelle: HNA

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