Internationale Konferenz des „Organic Food Project“ in Wolfhagen

Gesundes Essen aus der Region

International: Die Teilnehmer des Projektes kamen für ihr Treffen nach Wolfhagen. Foto: nh

Wolfhagen. Biolebensmittel – mit diesem Thema beschäftigten sich jetzt Mitglieder einer internationalen Konferenz namens „Organic Food Project“ in Wolfhagen. Partner aus den Gemeinden Meldola (Italien), Buje (Kroatien), Verteneglio (Kroatien), Leifers (Italien) und Scandiano (Italien), der Provinz Reggio Emilia (Italien) und der Stadt Mölndal (Schweden) sind an dem auf zwei Jahre begrenzten Projekt beteiligt. Das Ziel: den Anteil von Bio-Lebensmitteln in der Gesellschaft erhöhen.

Bei dem Treffen in Wolfhagen ging es hauptsächlich darum, wie der Anteil an lokalen Biolebensmitteln in öffentlichen Schulen durch Einbindung aller beteiligten wie Kinder, Eltern, Küchenpersonal, Lehrer und Vertretern der Politik erhöht werden kann.

Martin Rühl, Leiter der Wolfhager Stadtwerke, berichtete über das Thema „Wolfhagen auf dem Weg der erneuerbaren Energien und die damit verbundenen CO2-Einsparungen“. Denn CO2-Einsparungen seien auch im Zusammenhang mit einer gesunden Nahrungsaufnahme eines der Ziele. In welcher Form das in Wolfhagen bereits umgesetzt wird, verdeutlichte Stefan Engelbrecht. Der für Wolfhagen zuständige stellvertretende Projektleiter berichtete über den Gemüseanbau in den vier Wolfhager Kindergärten, die Anlage eines Gemüsebeetes und die Nutzung eines Freilandlabors in der Grundschule Wolfhagen und das Projekt „Gesunde Schule“ an der Wilhelm-Filchner-Schule. Die Schule ist für ihr Angebot sogar bereits zum zweiten Mal zertifiziert worden. Doch nicht nur in den Schulen stehen biologische und regionale Lebensmittel auf dem täglichen Speiseplan – auch im Seniorenzentrum Wolfhagen wird auf qualitätsvolle Ernährung geachtet.

Aus der Perspektive eines Essen-Anbieters und Herstellers berichtete Dr. Harald Hoppe, der seit kurzem mit seiner Firma biond an der Herwig-Blankertz-Schule in Gasterfeld angesiedelt ist. Hoppe appellierte, dass Kinder durch Training und Experimentieren mit Nahrung, Essen und der Verarbeitung an gesunde Ernährung herangeführt werden können.

Einblicke erhielten die Konferenzteilnehmer während einer Besichtigung der Firma biond – ebenso bei der Besichtigung des Wolfhager Seniorenzentrums und des Altenhasunger Eschenhofs. (red/veg)

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Quelle: HNA

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