Gespräche mit dem Regierungspräsidium und im Ausschuss sollen die Lösung bringen

Gewerbefläche rief Widerspruch hervor

Bad Zwesten. Es ging um eine Gewerbefläche von gerade mal von 1,6 Hektar. Etwa so große wie zwei Fußballfelder. Doch die Gemeindevertreter von Bad Zwesten konnten sich nicht auf eine Genehmigung einigen.

Nach Darstellung von Bürgermeister Michael Köhler will der Antragssteller des Gewerbegebietes in Oberurff die Planungskosten übernehmen. Die Auflage: Auf dem Gelände sollen sich auch andere Gewerbetreibende ansiedeln dürfen.

Von einem merkwürdigen Verfahren sprach Martin Häusling (Grüne). Seine Kritik: „Es existiert eine Halle, die nach landwirtschaftlichem Baurecht errichtet wurde und wir machen ein Gewerbegebiet drumherum.“ Das sei keine sinnvolle Planung. Weiter sprach er von einem Schnellschuss, und davon, dass die Pläne in Oberurff zu heftigen Diskussionen geführt hätten.

Das seien Argumente, die auch aus der Bevölkerung zu hören seien, sagte Gerhard Hilgenberg (CDU). Wichtiger für ihn sei vielmehr, ob die Straße den künftigen Schwerverkehr aushalten wird.

Bürgermeister Köhler hielt dem entgegen, der Antragsteller habe kein Gewebegebiet gewollt. Die Forderung sei vielmehr vom Regierungspräsidium (RP) gekommen. Dort sollten ein bis zwei weitere Betriebe angesiedelt werden.

Der Antrag sollte nicht abgelehnt, sondern im Ausschuss diskutiert werden, riet CDU-Mann Hans-Peter Ziegler. Die Idee nahm Bürgermeister Köhler auf. Er will noch einmal mit dem RP über eine Verkleinerung des Areals sprechen. Auch im Ausschuss soll das Projekt diskutiert werden. (ras)

Quelle: HNA

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