Gewerbegebiet Ostheim: 580 Arbeitsplätze in 25 Jahren

Malsfeld. Fünf Städte und Gemeinden im Kreisteil Melsungen gründeten 1998 den Zweckverband Mittleres Fuldatal. Ihr Gewerbegebiet Ostheim nahm seither einen rasanten Aufstieg. Wir stellen das Gebiet in einer Serie vor.

Anfang der 1990er-Jahre konnte man von Ostheim nach Elfershausen noch durch eine weitgehend unberührte Natur laufen. Heute stehen zwischen den beiden Malsfelder Ortsteilen riesige Logistikhallen, ein Autohof, Betriebsstätten von Handwerkern, eine Werkstatt für Behinderte, eine Spielhalle und vieles mehr.

580 Arbeitsplätze sind im Gewerbegebiet Ostheim entstanden. Diesen Erfolg können die Städte und Gemeinden verbuchen, die sich dem Zweckverband Mittleres Fuldatal angeschlossen haben und das Gewerbegebiet initiierten: Melsungen, Felsberg, Spangenberg, Malsfeld und Morschen. Sie teilen sich die Kosten und Erträge je nach Größe und Einwohnerzahl: Melsungen ist mit annähernd 33 Prozent dabei, Felsberg mit 27, Spangenberg mit 16 und Malsfeld und Morschen sind mit je 11 Prozent mit im Boot.

Mit dem Gewerbegebiet änderte sich auch die Infrastruktur. Ostheim erhielt einen Autobahnanschluss. Außerdem wurde ein neuer Zubringer gebaut, der das Gewerbegebiet mit dem Melsunger Industriegebiet Pfieffewiesen verbindet, ohne Ortschaften mit Verkehr zu belasten. Über den Zubringer hat der Verkehr aus dem unteren Fuldatal zugleich eine Zufahrtsmöglichkeit zur A 7 bekommen.

Mit dem Gewerbegebiet kamen auch neue Anforderungen auf die Feuerwehren zu. Um das Gebiet schnell versorgen zu können, schlossen sich die Ortswehren Beiseförth und Malsfeld zusammen. Sie erhielten ein neues Feuerwehrhaus am Strauchgraben. An den Kosten beteiligten sich alle Verbandskommunen.

Wie es im Gewerbegebiet künftig weitergeht, bestimmen die Mitgliedskommunen mit ihren Delegierten in der Verbandsversammlung.

Quelle: HNA

Kommentare