Gewitter, Sturm und Hagel entwurzelten Bäume und überschwemmten Keller

Fritzlar-Homberg. Am Nachmittag färbte sich der Himmel pechschwarz über dem Landkreis: Eine riesige Gewitterfront mit Starkregen, Sturm und Hagel zog über die gesamte Region hinweg.

Starker Regen, voll gelaufene Keller, umgestürzte Bäume und überschwemmte Straßen hielten am Sonntagnachmittag die Feuerwehren im gesamten Schwalm-Eder-Kreis auf Trab.

Gegen 15 Uhr zog von Westen her eine Unwetterfront über den Kreis. Die ersten Feuerwehren wurden in Gilserberg und Schwalmstadt über die Leitstelle alarmiert. Nach und nach, eben so wie das Unwetter zog, wurden auch die Feuerwehren alarmiert.

Unwettereinsatz in Fritzlar-Homberg

Vor allem im Bereich rund um Borken hatte der Sturm zahlreiche Bäume umgeworfen. Beim Kraftwerk schmiss er eine Pappel quer über die Straße, nur wenige Meter weiter hatte der Sturm eine Eiche umgelegt. Am Gebäude entstand Sachschaden.

Im Stadtpark Borken hatte der Sturm einen dicken Ast abgebrochen, er landete auf der Rot-Kreuz-Station geworfen. Die Helfer waren zu dem zeitpunkt wegen des Heimatfestes im Gebäude, kamen aber mit dem Schrecken davon.

In Fritzlar liefen die Räume einer Pizzeria am Marktplatz voll, in anderen Bereichen, wie im Nordfeld liefen ebenfalls die Keller voll. „Das Wasser kam aus den Gullys und den Toiletten im Keller“, sagte eine Betroffene. Nachbarn halfen mit Besen und Schaufeln, das Wasser und Geröll zu entsorgen. Die Feuerwehren wurden überall angefordert, oft wussten sie gar nicht, wo sie zuerst hin und helfen sollten. Gegen 17 Uhr hatte sich das Wetter zwar beruhigt, doch die Feuerwehren waren bis in den Abend im Dauereinsatz.

Quelle: HNA

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