Das Gesundheitszentrum im Thermalbad Bad Emstal hat einen neuen Pächter

Es gibt eine Perspektive

Freuen sich auf ihre Patienten: Der neue Pächter des Gesundheitszentrums, Michael Weimann, und seine Mitarbeiterin Birgit Bring. Foto: Thon

Bad Emstal. Gute Nachrichten für Patienten, die sich bis vor einigen Wochen noch in der Therme in Bad Emstal haben behandeln lassen. Am 1. September wird das Kurmittelhaus mit einem neuen Pächter wieder öffnen. Michael Weimann, langjähriger Therapeut in der Therme, hat mit der Gemeinde Bad Emstal einen Pachtvertrag geschlossen.

Nach Querelen hatten Kommune und Weimanns Vorgänger die Zusammenarbeit zum 31. Mai beendet. Unterschiedliche Ansichten über die Höhe von Heiz- und Nebenkosten hatten zum Zerwürfnis geführt. Michael Weimann und sein kleines Team wollten nach der Schließung nicht hinnehmen, dass es für das Gesundheitszentrum keine Perspektive mehr geben sollte. Also ging er auf Bürgermeister Ralf Pfeiffer zu, unterbreitete ihm ein Angebot, das beide mit einem neuen Vertrag besiegelten. Der hat nun erstmal Bestand bis zum Jahresende. „Danach wollen wir schauen, wie es gelaufen ist“, sagt Weimann.

Knapp 200 Stammkunden

Bis zur Schließung Ende Mai habe das Kurmittelhaus knapp 200 Stammkunden gehabt, sagt Birgit Bring, die bereits seit 33 Jahren im Thermalbad arbeitet. Zu ihrer Klientel zählten vor allem ältere Menschen. Viele kämen aus Wolfhagen, Kassel, den Kreisen Schwalm-Eder und Waldeck-Frankenberg, in Bad Emstal selbst sei die Zahl der Patienten eher gering, die das Angebot nutzten.

Demnächst Wasservolleyball

Spezialisiert hat sich das Therapeuten-Team auf die Krankheitsbilder Rheuma, Schlaganfall, Rückenbeschwerden und Probleme des Bewegungsapparates sowie Arthrose und Fibromyalgie. Angeboten werden Bewegungsbäder, Krankengymnastik, Massagen, Fango, Heißluft, Lymphdrainage, Fußreflexzonen- und Unterwassermassagen sowie Stangerbäder. Gestrichen hat Weimann den Reha-Sport, dafür bietet er das intensivere Funktionstraining an. Künftig soll es auch Wasservolleyball geben.

Der erste richtige Arbeitstag wird Montag, 2. September, sein. Doch schon jetzt erhält das Team Nachfragen und vergibt Termine. Am Sonntag, 1. September, wird es ein kleines Fest geben. Von 14 bis 18 Uhr will das Team die Türen für Besucher öffnen.

Von Antje Thon

Quelle: HNA

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